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Kopie vom Prager Jesuskind, gefertigt von der Wachskünstlerin Rosi Bauer aus Siegsdorf. Die Krone des Jesuskindes, ebenfalls gefertigt von Rosi Bauer, wurde am Original in Prag anberührt.
Kopie vom Prager Jesuskind, gefertigt von der Wachskünstlerin Rosi Bauer aus Siegsdorf. Die Krone des Jesuskindes, ebenfalls gefertigt von Rosi Bauer, wurde am Original in Prag anberührt.

Prager Jesus Kind Entstehung


Das Prager Jesulein
(dieser Artikel wurde verfasst von Martin Müller in Fatima ruft, 207, herausgegeben von der Fatima-Aktion e.V., 88353 Kisslegg-Immenried)
Inzwischen hat Martin Müller auch ein kleines Gebetbüchlein über das Prager Jesuskind verfasst, zu beziehen beim fe-Medienverlag, Hauptstraße 22, 88353 Kisslegg-Immenried.
Das Gnadenbild des Prager Jesuskindes in der Kirche der Siegreichen Jungfrau Maria auf der Prager Kleinseite wird jedes Jahr von rund einer Million Pilger aus aller Welt besucht. Der prominenteste von ihnen war dieses Jahr Papst Benedikt XVI., der anlässlich seines Tschechien-Besuches auch einen Halt vor dem hochverehrten Jesuskind machte und es krönte. Eine ganz besondere Verehrung erfährt das Gnadenbild während der Weihnachtszeit.

Das Prager Jesulein durchlebte im Laufe der Jahrhunderte ein bewegtes Schicksal: Es gilt als Geschenk der heiligen Teresa von Avila an eine spanische Adlige und gelangte als Hochzeitsgeschenk für deren Tochter nach Prag. Seit 1628 wird es in der Kirche der Karmelitenpatres verehrt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde es von sächsischen protestantischen Soldaten geschändet: die Hände wurden abgehackt und die kleine Figur auf einen Schutthaufen hinter dem Altar geworfen. Die Karmelitenpatres wurden aus ihrem Kloster vertrieben.
Einige Jahre später wurde das Gnadenbild von Pater Cyrillus a Matre Die, einem Karmelitenpater aus Luxemburg, wiedergefunden. Die Legende erzählt, das Jesuskind habe ihn darum gebeten, seine Hände zu reparieren, und habe ihm versprochen: „Je mehr ihr mich ehren werdet, desto mehr werde ich euch segnen!“
In der Folge blühte die Verehrung des Prager Jesuskind wieder auf. Es gibt mittlerweile mehrere Heiligtümer des Prager Jesuskindes auf fast allen Kontinenten. Im Laufe der Jahrhunderte haben Millionen Gläubige in aller Welt Trost und Hilfe durch den Kleinen König erfahren.
Die Karmelitenpatres von Prag mussten ihr Kloster jedoch noch einmal im Zuge der Säkularisierung durch Kaiser Joseph II. Anfang des 19. Jahrhunderts verlassen. Erst 1993, nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Mittel-und Osteuropa, konnten sie wieder auf die Prager Kleinseite zurückkehren. Heute betreuen fünf Karmelitenpatres das Heiligtum. Zwei der Patres sind Tschechen, zwei weitere stammen aus Indien, einer ist Italiener.
Große Verehrer des Jesuskindes von Prag waren beispielsweise die heilige Therese von Lisieux und Edith Stein. Der französische Dichter Paul Claudel widmete dem Gnadenreichen Jesulein ein Gedicht.
Auch sind bis in unsere Tage hinein viele Wunder im Zusammenhang mit der Verehrung des Prager Jesuleins bezeugt. Eines geschah an der zweijährigen Tamara aus Brasilien. Schon von Geburt an hatte sie einen Hüftfehler und konnte nur mit Hilfe einer speziellen Hilfvorrichtung ein paar Schritte machen. Die Eltern beteten die Novene zum Prager Jesulein und schon am 6. Tage konnte sie das Instrument ablegen und einige Schritte alleine machen. Die Ärzte waren erstaunt, die Freunde konnten es nicht glauben. 1995 kam die ganze Familie nach Prag, um dem wundertätigen Jesulein von Prag ihren Dank auszusprechen.
Ein anderes Wunder widerfuhr einer indischen Frau, die in ihrer Jugend einen Unfall hatte und daraufhin gelähmt blieb. Lange Zeit musste sie unbeweglich im Bett liegen. Eines Tages sah sie im Traume das Jesulein, und verstand, dass sie geheilt werden kann. Jemand gab ihr die Novene zum gnadenreichen Jesulein, die sie auch gleich zu beten begann. Während des Gebetes fühlte sie, dass langsam das Gefühl in ihre Füße und dann in den ganzen Körper zurück kam. Nach einigen Wochen war sie geheilt. 1994 pilgerte sie als 70-jährige Großmutter mit ihrem Mann und einem Enkel zum Jesuskind nach Prag, um zu danken. Ihr ganzes Leben lang hatten sie gespart, um diese Dankeswallfahrt machen zu können.

Gebet des Pater Cyrillus a Matre Dei:

O Jesulein, zu Dir fliehe ich, durch Deine Mutter bitt‘ ich Dich, aus dieser Not woll’st retten mich; denn wahrhaft glaube ich an Dich, dass Du, o Gott, kannst schützen mich. Vertrauend hoffe ich auf Dich, dass Deine Gnad‘ werd‘ finden ich.
Aus ganzem Herzen lieb‘ ich Dich, drum meine Sünden reuen mich, von denen, flehend bitt‘ ich Dich, Jesus, woll’st befreien mich.
Mein Vorsatz ist, zu bessern mich, und nicht mehr zu betrüben Dich, darum Dir ganz ergeb‘ ich mich, zu leiden mit Geduld für Dich und Dir zu dienen ewiglich.
Den Nächsten aber gleich wie mich will wegen Deiner lieben ich. Jesulein, ich bitte Dich, aus dieser Not woll’st retten mich; dass einstens kann genießen ich mit Joseph und Maria Dich und allen Engeln ewiglich. Amen.


Eine Wachsfigur in Prag

Das Urbild steht in der Prager Kirche „St. Maria vom Siege“, die den Patres des Karmelitenordens anvertraut ist. Die Statue in Prag ist eine etwa 45 cm große Wachsfigur und immer in lange Hemdchen eingehüllt. Es stellt das Jesuskind im Alter von drei Jahren dar. Zu verschiedenen Anlässen hat das Jesuskind andere Kleider an. Das Jesuskind hat eine Garderobe von etwa 70 verschiedenen Kleidern aus alten, kostbaren Stoffen, die zum Teil mit Perlen oder Granaten verziert sind. Das älteste Kleid, ein Geschenk des Königs Ferdinand III., stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.

Zur Entstehung des Prager Jesuskindes gibt es eine sehr schöne Überlieferung. Sie wurde abgedruckt in der Zeitschrift „Maria Heute“ vom Parvis-Verlag, CH-1648 Hauteville, Schweiz (Dezember 2008, Nr. 453). Der Artikel wurde verfasst von Christian Parmentier.

Der Ursprung vom Prager Jesuskind

Der Tradition zufolge befand sich einst zwischen Cordoba und Sevilla, südlich des Guadalquivir, ein berühmtes Kloster, das fast vollständig von Mauren zerstört wurde. Unter den wenigen Überlebenden, die inmitten der Ruinen geblieben waren, war auch ein frommer Bruder, der wegen seiner Verehrung des Mysteriums der Kindheit Jesu allgemein bekannt war. Als er eines Tages gerade dabei war zu kehren, erschien ihm ein entzückendes Kind, das ihm aufmerksam zuschaute…
Nach einer Weile sagte es: „Wie gut Du kehrst, Bruder Josef. Der Boden ist ganz glänzend. Aber kannst Du auch ein Ave Maria beten?“
„Ja.“
„Nun, dann bete es sofort!“
Bruder Josef stellte den Besen zur Seite, sammelte sich einen Augenblick und sprach dann mit gefalteten Händen und gesenkten Augen fromm den Engel des Herrn. Als er bei dem Satz „und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes“ ankam, unterbrach ihn das Kind und sagte:
„Das bin ich“. Dann verschwand es.
Bruder Josef war von der Sehnsucht erfüllt, es wiederzusehen und rief laut aus: „O Jesuskind, komm wieder, sonst werde ich aus Sehnsucht nach Dir sterben!“
Aber Jesus kehrte nicht zurück. Die Sehnsucht von Bruder Josef wurde mit den Monaten und Jahren immer glühender. Tag und Nacht dachte er an das Jesuskind, das ihm so freundlich zugelächelt hatte. Dann vernahm er eine feine Stimme, die ihm mit Nachdruck auftrug, eine Wachsstatue anzufertigen, die der Erscheinung in allen Punkten ähnlich sein sollte. Sofort begab er sich zu seinem Prior, um von ihm alles zu erbitten, was er für dieses heilige Vorhaben brauchte. Während seine Hände das weiche Wachs modellierten und er in seinem Herzen von der Wiederkehr des lieben Kindes träumte, erschien es ihm mehrmals und war jedes Mal schöner als beim Mal zuvor, was dazu führte, dass der Bruder immer wieder von vorne beginnen musste…Und was er so ungeduldig erhofft hatte, wurde Wirklichkeit. Das Kind trat, umgeben von so vielen Engeln, in seine Zelle, so als wolle es sagen: „Ich bin gekommen, damit Du mich genau betrachtest und damit Deine Statue ganz ähnlich aussehen wird.“
Hingerissen von seiner Ekstase machte sich Bruder Josef an die Arbeit. Seine Hände modellierten wieder das reine Wachs. Er warf einen Blick darauf, um das Ergebnis zu beurteilen… Es war gelungen! Sein kleiner Jesus war dem himmlischen Gast zum Verwechseln ähnlich. Er war zutiefst berührt, fiel auf die Knie und Tränen der Dankbarkeit strömten aus seinen Augen. Dann verbarg er den Kopf in seinen Händen: Die ewige Liebe hatte ihn geküsst und dieselben Engel, die das Jesuskind begleitet hatten, geleiteten die Seele des Bruders ins Paradies.

Noch in derselben Nacht erschien Bruder Josef seinem Prior, der die Statue des Jesuskindes in einer feierlichen Prozession in die Kirche getragen hatte: „Diese Statue, die ich trotz meiner Unwürdigkeit modelliert habe, ist nicht für Euch bestimmt“, sagte er. „Auf den Tag genau in einem Jahr wird Euch Dona Isabella Manriquez de Lara y Mendoza besuchen. Ihr sollt sie ihr übergeben. Sie wird sie anschließend ihrer Tochter Maria zur Hochzeit schenken und diese wird sie nach Böhmen mitnehmen. In der Hauptstadt dieses Landes wird sie von den Völkern und den Nationen „Das Prager Jesuskind“ genannt werden. Es wird viele Gnaden schenken, Frieden und seine Barmherzigkeit…Und es wird König genannt werden.“

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