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Ikone der Gottesmutter Maria, der Knotenlöserin, gemalt von Alfred Rebhan aus Teuschnitz
Ikone der Gottesmutter Maria, der Knotenlöserin, gemalt von Alfred Rebhan aus Teuschnitz

Maria Knotenlöserin - Entstehung


Folgende Texte sind aus dem Buch "Ikone der Gottesmutter Maria, der Knotenlöserin, Gebete und Novene" von Sr. Michaela-Josefa Hutt entnommen.

Copyright 2008 by Fe-Medienverlag, Kißlegg und Heilig-Blut-Gemeinschaft vom Erlöser der Welt e.V., Hergatz-Wohmbrechts


Danksagung

Dieses Büchlein ist der Gottesmutter Maria, der Knotenlöserin gewidmet, die schon so vielen Menschen durch ihre Fürbitte in schwerster Not geholfen hat.

Der Druck von Abbildungen dieser Novene in anderen Veröffentlichungen, Büchern oder Schriften oder auch als Einzelbild bedarf der schriftlichen Genehmigung der Autorin und des Ikonenmalers.

Copyright 2008 by Fe-Medienverlag, Kißlegg und Heilig-Blut-Gemeinschaft vom Erlöser der Welt e.V., Hergatz-Wohmbrechts

Titelseite: 
Ikone der Gottesmutter Maria, der Knotenlöserin.

Die Ikone und der Entwurf wurden gemalt von Herrn Alfred Rebhan in Teuschnitz. Die Autorin und der Verlag danken dem Ikonenmaler Alfred Rebhan für die freundlich genehmigte Erlaubnis zum Abdruck.


Vorbemerkung:

Das Malen der Ikone der „Gottesmutter Maria, der Knotenlöserin“ wurde inspiriert durch das Gnadenbild „Maria Knotenlöserin“ in der Augsburger Kirche St. Peter am Perlach aus dem Jahr 1700. Die in vielen Ländern verbreiteten Kopien der Originale zeigen die Gottesmutter, wie sie die sehr verwickelten Knoten in den Händen hält und auflöst. Die Knoten selbst befinden sich in einem langen Band, das von den heiligen Engeln gehalten wird. Die Gottesmutter trägt einen Sternenkranz und zertritt als die „Jungfrau der Apokalypse“ der Schlange das Haupt. Ganz oben auf dem Bild ist auch der Heilige Geist gemalt, der über der Gottesmutter mit ausgebreiteten Flügeln schwebt und sie wird somit als „Braut des Heiligen Geistes“ gezeigt. Im unteren Teil des Bildes sieht man den heiligen Erzengel Raphael, der dem jungen Tobias den Weg weist.
Der Jesuit Pater Waldemar Moll schreibt in seiner Bildbeschreibung, die herausgegeben wurde vom Bürgerverein St. Peter am Perlach aus dem Jahr 1984: „Wir sehen Maria als die Knotenlöserin. Dieser Vergleich ist dem Werk des heiligen Märtyrerbischofs Irenäus von Lyon (+202) ‚gegen die Irrlehren‘ (III, 22,4) entnommen. Das Bild selbst ist noch nicht einmal dreihundert Jahre alt: Aber dieser Gedanke, diese Idee, hat schon 1700 Jahre die Christenheit zum Nachdenken über die Mitwirkung Unserer Lieben Frau am Erlösungswerk ihres Sohnes angeregt…Der Knoten des Ungehorsams der Eva ist gelöst durch den Gehorsam Marias. Was die Jungfrau Eva durch den Unglauben gebunden hat (zusammengezogen, zugezogen, den Knoten der Schuld nämlich), das hat Maria durch den Glauben gelöst“.

P. Waldemar Moll schreibt außerdem:
„Wir schauen Maria auch als Mittlerin der Gnaden. Was sie einst ‚miterworben‘ an Gütern, teilt sie jetzt mit aus. Heil der Kranken, Zuflucht der Sünder, Trösterin der Betrübten, Helferin der Christen, Mutter des guten Rates, Löserin aller Knoten.
Der eine Engel reicht ihr ein Band mit großen und kleinen, mit einzelnen und gehäuften Knoten hinauf. Da ist die Erbschuld mit ihren Folgen, die unser Leben so verknotet hat: Knoten im persönlichen Leben, im Familienleben, im Berufsleben, in jedem Zusammenleben, auch dem der Völker, Knoten geschürzt von unserer allgemein menschlichen Hinfälligkeit und Unzulänglichkeit. – Da sind aber auch unsere eigenen Sünden, Werke unseres Ungehorsams, die immer neue Knoten verursachen. Die Gnade kann wegen unseres Widerstandes nicht mehr ungehindert durch das Band unseres Lebens fließen; aber die Magd des Herrn regt uns zum Gehorsam an: Unter ihren gütigen Händen löst sich ein Knoten nach dem anderen. Und nun gleitet das Band, auf dem sich das Licht der Erbarmung und der Heilung spiegelt, dem anderen Engel zu, der es mit vielsagendem Blick dem erhörten Beter zeigt: „Schau, was sie wieder fertiggebracht hat durch ihre Fürbitte.“ Darum sollen uns die guten Engel ihr zuführen, unserer und ihrer Königin (Maria Knotenlöserin, Bildbetrachtung und Deutung, Pater Waldemar Moll SJ, Bürgerverein St. Peter am Perlach, Augsburg 1984)

Wir empfehlen Ihnen das schöne Gnadenbild der Knotenlöserin in der Kirche St. Peter am Perlach, Augsburg, zu besuchen, vor dem Bild andächtig zu beten und eine Kerze zu entzünden.

Die Ikone der Gottesmutter Maria, der Knotenlöserin, wurde gemalt nach der Ikone der „Thronenden Gottesmutter“. Die Väter des Konzils von Ephesus verkündeten die Gottesmutter als die „Theotokos“, Gottesgebärerin. Die Würde der Gottesmutter, den Erlöser Jesus Christus geboren zu haben, ist unbeschreiblich. Sie ist ehrwürdiger als die Cherubim und unvergleichlich herrlicher als die Cherubim. Sie hat Christus, das Wort Gottes, geboren und wird aus diesem Grunde hochgepriesen“.
Alfred Tradigo schreibt: „Die Gestalt des Thrones nimmt Elemente mit marianischer Metaphorik auf wie den lebendigen Tempel, die Leiter, die die Erde mit dem Himmel verbindet, den ‚nicht von Menschenhand behauenen Berg‘.“ (Tradigo Alfred, Ikonen, Meisterwerke der Ostkirche. Berlin 2005, Parthas-Verlag, Seite 166, abgekürzt: Ikonen)

Über die Symbolik des Thrones schreibt Tradigo außerdem: „Der Thron erinnert an einen Tempel mit Fenstern und Säulen…Der Thron wird so zur Metapher der Gottesmutter, die der wahre Tempel des Heiligen Geistes, die Wohnstatt Gottes, ist. (Tradigio Alfred, Ikonen, Seite 167)
Auf ihrem Gewand, dem „Maphorion“, sehen wir die drei Sterne der immerwährenden Jungfräulichkeit Mariens. Jungfrau vor, während und nach der Geburt. Die Gottesmutter ist der „Meerstern“ und „Stern aus dem Hause David“, der den Gläubigen den Weg zeigt und mit seinem milden Licht das Dunkel der Erdentage erhellt. Auf seinem Heiligenschein trägt Christus die abgekürzten Buchstaben „Omega“ sowie „Omekron“ und „Ny“. Diese Buchstaben sind Zeugnis der Selbstoffenbarung Gottes und seines Wesens und der Heiligkeit seines Namens. Da sprach Gott zu Mose: „Ich bin der Ich-bin!“…(Ex 3,14).

Auf dem Gewand der Gottesmutter sind auch noch die Zeichen für Jesus Christus zu sehen. Sie befinden sich rechts und links neben dem Nimbus (Heiligenschein) des Kindes. Die Gottesmutter trägt ein Gewand aus Purpur. Der Purpur ist das Zeichen ihrer königlichen Würde, ihrer Herrschaft und zugleich auch ihrer Demut. Das Gold der Ikone, welches durch den Nimbus und den Hintergrund Mutter und Kind umgibt, ist Zeichen für das Licht Gottes, das von Christus und seiner Mutter her erscheint in unserer Welt. Wenn man die Ikonen als „Fenster zur Ewigkeit“ bezeichnet, so erinnert besonders ihr Gold an die Unendlichkeit und Transzendenz des Ewigen. Die Farbe blau ist Sinnbild des Himmlischen und der Unbeflecktheit der Jungfrau und Gottesmutter Maria.

Das Kind thront auf dem Schoß der Mutter und hält in seiner rechten und linken Hand bereits aufgelöste Knoten. Dieses Kind ist bei der Tätigkeit des „Knotenauflösens“ gezeigt und wird dabei gehalten von der Mutter. Die rechte Hand der Mutter liegt helfend auf der rechten Schulter des Kindes. Die Mutter unterstützt also das Kind beim Öffnen der Knoten. Sie unterstützt das Kind durch das Festhalten und die innere Einheit von Mutter und Kind, die sich durch das zustimmende und stützende Halten der Schulter des Kindes ausdrückt. Die Gottesmutter kann auch als „Sitz der Weisheit“ gesehen werden. Nicht umsonst heißt es auf dem Bild der Gottesmutter von Re: „Im Schoß der Mutter thront die Weisheit des Vaters“. Diese göttliche Weisheit ermöglicht es dem Mensch gewordenen Wort, vereint mit seiner Mutter, die verwickeltsten und scheinbar unlösbarsten Knoten ohne Mühe aufzulösen. Das Knäuel der Knoten wird entwirrt. 
Der heilige Erzengel Michael, der in den Ostkirchen als „Archistratege Gottes“ verehrt und als großer militärischer Heerführer mitunter in Soldatenkleidung gezeigt wird, überbringt der Gottesmutter und ihrem Kind die unlösbaren Probleme der Menschen. Es sind Knoten, die durch eigene Sünden oder die anderer Menschen und auch durch Unterlassungen oder Fehlentscheidungen entstanden sind. Viele verkehrte Entscheidungen und verkehrte Verhaltensweisen machen das Bündel des Knotens immer verwickelter, enger und undurchsichtiger. Für Christus und seine Mutter gibt es keine unlösbaren Knoten, die Knoten fallen geradezu auseinander und beginnen sich zu lösen.
Während seines irdischen Lebens gab Christus den Befehl: „Öffne Dich“, um Menschen das Licht der Augen und die Sprache des Mundes zu schenken. Mit Seinem göttlichen Wort, das zugleich Befehl ist, und wirkt, was Er wirken will, befiehlt er den Knoten, sich aufzulösen. Das Öffnen dient dem Freiwerden des Menschen, den Willen Gottes zu erfüllen, das drückende Joch der Sünde abgenommen zu bekommen und vor allem, in der Freiheit der Kinder Gottes zu leben. Christus hat durch seinen Kreuzestod und seine Auferstehung den Knoten der Sünde für immer gelöst. Er schenkt den gefesselten Kindern Gottes die Freiheit. Knoten bedeuten Fesseln und Christus und seine Mutter sind die „Befreier der Gefangenen“, die den Jubel der Erlösung verkünden und die schmerzhaften und drückenden Stricke der Fesseln, die wir in Form von Knoten auf dem Bild sehen, lösen. Die Engel als Diener der Menschwerdung und Vollstrecker des Heilswillen Gottes sind beteiligt an der Aufgabe des Knotenlösens. In musterhafter Ordnung bringt der heilige Michael das Band der Knoten zu Christus und seiner Mutter. Die Knoten sind hintereinander aufgereiht und der heilige Michael hält das verknotete Band so, dass die Knotenschnur herunterhängt und leichter aufgelöst werden kann. Die hängende Schnur der Knoten wird vom heiligen Michael so gehalten, dass das Auflösen der Knoten für den Herrn leichter möglich ist und er vor allem auch die vielen Knoten miteinander so gut wie möglich sieht.

„Heerführer der himmlischen Scharen, wir Unwürdigen flehen Euch an: Wollet durch Eure Gebete uns umschirmen und im Schatten der Flügel Eurer körperlosen Herrlichkeit uns bewahren, die wir niederfallen und rufen: Erlöst uns aus den Nöten, Ihr Führer der oberen Mächte.“ (Troparion zum Gedächtnis der Erzengel Michael und Gabriel) (Tradigo Alfred, Ikonen, S. 46)
Besonders schön sind dem Maler die Flügel der Erzengel gelungen. Die roten Federn sind Sinnbild ihres gluterfüllten Gebetes. „Zwei elegante Flügel mit Goldreflexen betonen die ruhige Erhabenheit und die Kraft, die von der Gestalt des Archistrategen Michael ausgehen, des Anführers der himmlischen Heerscharen“. (Tradigo Alfred, Ikonen, S. 47)

Das rote Kissen, auf dem die Gottesmutter thront, ist Sinnbild der Herrschaft, mit dem Christus und sie selbst betraut sind. „Ihre Hände tragen den Ewigen, und ihr Schoß ist ein Thron, der höher steht als die Cherubim.“
Johannes von Damaskus (Tradigo Alfred, Ikonen, S. 166)

„Michael ist der Anführer der himmlischen Heerscharen, Archistrategos, Besieger Satans und Dämonenbezwinger, Wächter des Paradieses und Seelenwäger beim Weltgericht“. (Tradigo Alfred, Ikonen, S. 46)
Der heilige Michael und der heilige Raphael tragen Botenstäbe in ihren Händen, die ihre Aufgabe im Dienst der Menschwerdung darstellen. Der heilige Raphael, dessen Name „Arznei Gottes“ oder „Gott heilt“ bedeutet, ist der Engel der Weggeleitung, der Reisebegleiter des Jünglings Tobias und er offenbart sich als einer von den sieben Engeln, die das Gebet der Gläubigen vor das Angesicht Gottes tragen.
Der heilige Raphael zeigt sich im Buche Tobit als ein Engel der „Problemlösung“. Im Lichte der Weisheit Gottes kennt er die richtige Arznei, um dem Vater des Tobias das Augenlicht wieder zu schenken. Er trägt einen roten Umhang und die heilige Franziska von Rom sah in ihm den Engel, der besonders verbunden ist mit der Verehrung der Wunden des gekreuzigten und verklärten Christus, die der heilige Johannes Chrysostomos in seinen Predigten so sehr verherrlicht. Raphael ist auch der Engel der Zusammenführung der richtigen Menschen. Er findet genau die richtige Braut für seinen Schützling Tobias. Der heilige Michael trägt auf der Ikone einen blauen Umhang. Er ist der Engel, der wie Weihrauch das Gebet der Gläubigen zum Throne Gottes bringt und sie verteidigt gegen die subtilen Angriffe des Bösen, die dem heiligen Michael durch seinen Anteil und sein Schauen der Weisheit Gottes nicht verborgen sind. Der heilige Michael und der heilige Raphael sind Engel der Anbetung, ihre vornehmste Aufgabe besteht ständig, die Heiligste Dreifaltigkeit zu lobpreisen im immerwährenden „Heilig, Heilig, Heilig“, und ohne den Dienst am Throne Gottes aufgeben zu müssen, den Menschen als Überbringer der Früchte des Werkes der Erlösung in barmherziger Gesinnung zu dienen.

Der heilige Raphael hält das aufgelöste Band der Knoten in seiner Hand und er hält dieses Band so, dass man die bereits aufgelösten Knoten leichter sehen kann. Das Halten des Bandes ermöglicht ihm, dieses Band so zu sich zu ziehen, dass er immer genau dieses Stück des verknoteten Bandes weiter zieht, das geöffnet wurde, damit der nächste noch nicht geöffnete Teil an die Reihe kommt. Der Dienst beim Halten des Knotenbandes ist ein Sinnbild für die helfende Mitwirkung der Engel beim Werk der Erlösung. Sie sind „Diener der Freude“ des österlichen Geheimnisses, das dem Menschen Frieden und Heil schenkt. Die Engel sind auch als „Friedenstifter“ dargestellt, da das Auflösen der Knoten im Leben der Menschen immer ein Dienst an der Einheit, des Friedens, der Versöhnung mit Gott und den Mitmenschen ist. 

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