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Foto des hl. Maximilian Maria Kolbe, 1940, Wikimedia Commons
Foto des hl. Maximilian Maria Kolbe, 1940, Wikimedia Commons

Maximilian Kolbe - Entstehung


In der Internet-Enzyklopädie „Kathpedia“ lesen wir unter dem Stichwort „Maximilian Kolbe“:

"Der hl. Maximilian Maria Kolbe OFM Conv, (Raimund Kolbe, geb. am 7. Januar 1894 in Zdunska Wola (damals Russland, heute Polen); gest. am 14. August 1941 im KZ Auschwitz I) war ein Franziskaner-Minorit.
Patronat: Journalisten, Amateurfunker,
Gedenktag: 14. August.

Biografie

Maximilian Kolbe, der in einer armen Familie aufgewachsen war, trat mit 17 Jahren dem Minoritenorden ("Konventualen") bei und wurde von dort aus nach Rom zum Studium gesandt. Er war während dieser Zeit in Rom, wo er schließlich auch zum Priester geweiht wurde, für die Gründung der "Militia Immaculatae" verantwortlich. Nach seiner Rückkehr nach Polen war er besonders im Bereich der katholischen Presse engagiert, er ließ Zeitungen und Monatszeitschriften herausgeben. Von 1930 – 1936 war er schließlich als Missionar in Japan tätig.

Dem Nationalsozialismus war er aufgrund seiner Predigten, seines entschiedenen Auftretens gegen die Ideologie Hitlers und seiner Arbeit in den Medien ein Dorn im Auge. Seine Verhaftung erfolgte schließlich 1940. Nach kurzer Zeit im Lager Oranienburg ließ man ihn jedoch wieder frei. Fünf Monate darauf wurde der Priester erneut verhaftet und diesmal nach Auschwitz gebracht.

Dort ging er anstelle eines Familienvaters freiwillig in den dunklen und stickigen Hungerbunker. Mithäftlinge berichteten, sie hörten die zum Tode Verurteilten mehrere Tage lang beten und singen.

Am 14. August 1941 wurde dem Minoritenpater, der immer noch bei Bewusstsein war, eine Todesspritze verabreicht.


Selig- und Heiligsprechung

Die Worte Papst Johannes Paul II., der damals noch Kardinal war, bei der Seligsprechung durch Papst Paul VI. (1971): „Pater Maximilian Kolbe starb in einer Zeit des Hasses und brutaler Rücksichts-losigkeit. Der Mensch wurde erniedrigt zum Roboter, er galt noch weniger als ein Sklave.“  Zehn Jahre nach der Seligsprechung sprach ihn Papst Johannes Paul II. am 10. Oktober 1982 heilig."

Entnommen aus: www.kathpedia.de – Maximilian Kolbe
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