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Immaculata - Entstehung


Schon früh wurde in der Kirche, man nimmt an seit dem 10.-12. Jahrhundert, der Tag der Empfängnis der allerheiligsten Gottesmutter durch die heilige Anna gefeiert. Bei diesem Fest ist auch die Verehrung der Gottesmutter mit jener der heiligen Mutter Anna verbunden. Besonders durch den seligen Duns Scotus fand in der Westkirche eine Entwicklung statt, die zur Dogmatisierung der „Unbefleckten Empfängnis“ führte. Der Gedanke ist, dass die Gottesmutter Maria wegen ihrer Vorherbestimmung zur Mutter des Erlösers von jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde. Oftmals wird die unbefleckte Empfängnis mit der Empfängnis Jesu Christi im Mutterschoß Mariens verwechselt. Hier ist aber die Empfängnis der Gottesmutter selbst gemeint. Papst Pius IX. verkündete am 8. Dezember 1854 in seiner Bullae Ineffabilis Deus das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis Mariens.




Gemälde des seligen Johannes Duns Scotus (1266 - 8. Nov. 1308), Maler Justus von Gent, Quelle: www.dunsscotus.nl, Hochgeladen von Leinad-Z - Wikimedia Commons
Gemälde des seligen Johannes Duns Scotus (1266 - 8. Nov. 1308), Maler Justus von Gent, Quelle: www.dunsscotus.nl, Hochgeladen von Leinad-Z - Wikimedia Commons
Eine ganz neue und vertiefte Bedeutung gewann dieses Dogma durch die Erscheinungen der Gottesmutter in Lourdes, einem der größten katholischen Wallfahrtsorte im Jahre 1858. Bernadette wurde von der Gottesmutter gesagt: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“.
Früher war auf dem Nimbus oder dem Heiligenschein unserer Lieben Frau von Lourdes dieser Ehrentitel in Buchstaben um das Haupt der Gottesmutter herum abgebildet. Es gibt noch ältere Bilder, auf denen diese Buchstaben rund um den Heiligenschein zu sehen sind.

Das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria wird am
8. Dezember als Hochfest gefeiert. In verschiedenen Ländern, darunter auch Österreich, ist Mariae Empfängnis ein gesetzlicher Feiertag. Kaiser Ferdinand III. weihte Österreich an die Unbefleckt Empfangene Gottesmutter. Dort ist der 8. Dezember seit dem 17. Jahrhundert ein Feiertag.

Am 9. Dezember feiert die Orthodoxe Kirche Mariae Empfängnis. Sie hat keine speziellen Lehren darüber, aber im Hymnos Akathistos wird die Gottesmutter als „Arche vom Heiligen Geist vergoldet“ angerufen und als „Diadem jungfräulicher Reinheit“.

Gemälde der unbefleckten Jungfrau Maria in der orthodoxen Kirche in Perlez, Vojvodina, Hochgeladen von Stebunik - Wikimedia Commons
Gemälde der unbefleckten Jungfrau Maria in der orthodoxen Kirche in Perlez, Vojvodina, Hochgeladen von Stebunik - Wikimedia Commons
Die Attribute der Immaculata sind die Schlange (Genesis 3,15). Hier wird die Gottesmutter als jene gesehen, die durch ihre Freiheit von der Sünde der Schlange den Kopf zertritt. Dann der Sternenkranz, den die apokalyptische Jungfrau trägt, zusammen mit der Mondsichel (Apok 12) und außerdem die Weltkugel, auf der die Gottesmutter steht als Herrscherin und Siegerin über die auf der ganzen Erde herrschende Sünde.

In Verbindung mit der Verehrung der Unbefleckten Empfängnis Mariens steht auch die „Wundertätige Medaille“.
In der Internet-Enzyklopädie Kathpedia lesen wir unter dem Stichwort „Wundertätige Medaille“:
„Eine Wundertätige Medaille, auch Wunderbare Medaille genannt (frz. Medaille miraculeuse), ist eine ovale Medaille, die auf die kirchlich anerkannten Marienerscheinungen der Katharina Labouré vom 27. November 1830 zurückgeht. Katharina war eine Novizin der Kongregation der „Töchter der christlichen Liebe“ (Vinzentinerinnen). Maria erschien ihr dreimal in der Rue du Bac, 140 in Paris in der heutigen „Kapelle unserer Lieben Frau von der Wundertätigen Medaille“. Bei der zweiten Erscheinung gab sie ihr den Auftrag, eine Medaille prägen zu lassen.

Portrait der hl Katharina Labouré, 1850, Quelle: www.stcatherinalaboure.ie, Hochgeladen von Charvex - Wikimedia Commons
Portrait der hl Katharina Labouré, 1850, Quelle: www.stcatherinalaboure.ie, Hochgeladen von Charvex - Wikimedia Commons
Eine Wundertätige Medaille ist eine Sakramentalie. Sie ist häufig in einen Rosenkranz eingearbeitet oder wird gesondert daran befestigt.

„Wundertätig“ oder „wunderbar“ ist die Medaille insofern, als in Verbindung mit ihr - unter Anrufung der Fürbitte der Gottesmutter Maria - zahlreiche Gnadenwunder geschehen sind, aber auch Heilungen von körperlich oder psychisch kranken Menschen. Eines der spektakulärsten Ereignisse in Zusammenhang mit der Medaille war die Bekehrung des Juden Alphonse Ratisbonne von Straßburg, der sich zuvor dem Drängen eines Freundes, er solle sich bekehren, heftig widersetzt hatte. Hierüber berichtet Jean Guitton in seinen Büchern Ratisbonne und Rue du Bac. Ratisbonne wurde Priester, wie zuvor schon sein Bruder Theodore; sie gründeten die Kongregation Notre Dame de Sion, die sich besonders um das Heilige Land kümmerte.







Vorder- und Rückseite der Wundertätigen Medaille
Aussehen der Medaille

Die Medaille zeigt die Gottesmutter auf der Erdkugel stehend und mit ausgebreiteten Händen, ihre Finger versprühen Lichtstrahlen. Den Rahmen der Figur bildet der Spruch: „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.“ Auf der Rückseite der Medaille ist ein großes „M“ zu sehen, aus dem sich ein Kreuz erhebt, eingekreist von zwölf Sternen. Darunter steigen aus zwei Herzen Flammen empor; ein Herz ist mit Dornen umgeben, das andere von einem Schwert durchdrungen.


Zweite Erscheinung in der Rue du Bac

Bei der Erscheinung stand die heilige Jungfrau auf der Erdkugel und zu ihren Füßen wand sich eine Schlange. An den Fingern trug die Gottesmutter herrliche, mit Edelsteinen besetzte Ringe, aus denen Strahlen auf die Erdkugel fielen. Die Gottesmutter sagte:
„Die Strahlen sind das Sinnbild der Gnaden, die ich über jene ausgieße, die mich darum bitten.“
Darauf bildete sich um die Gottesmutter ein ovaler Rahmen aus goldenen Lettern mit den Worten:
„O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu Dir nehmen.“

Katharina hörte gleichzeitig eine Stimme: „Lasse nach diesem Bild eine Medaille prägen! Alle, die sie tragen, werden große Gnaden erlangen. Überreich werden die Gnaden für jene sein, die sie mit Vertrauen tragen.“

Dann wurde Katharina gezeigt, wie die Rückseite der Medaille aussehen soll: Ein M (Maria), von einem Kreuz überragt, darunter die beiden Herzen Jesu und Mariens, von Liebe brennend, wegen der Sünden der Menschen verwundet durch die Dornenkrone und das Schwert der Schmerzen. Das Bild war von 12 Sternen umkränzt.

Katharina erzählte ihrem Beichtvater von der Vision, und dieser erhielt von Mgr. de Quelen, dem Erzbischof von Paris, die Erlaubnis, die Medaille zu prägen. Die ersten Medaillen wurden am 30. Juni 1832 geprägt und deren Verehrung verbreitete sich schnell.


Päpste und die Wundertätige Medaille

Der Erzbischof von Paris verfasste 1839 ein Hirtenschreiben über die Medaille, empfahl sie zu tragen und das darauf geschriebene Gebet oft zu verrichten.

Der damalige Papst Gregor XVI. trug die Medaille selbst und ließ eine Medaille am Fuß seines Kreuzes anbringen. Nach gewissenhafter Prüfung erklärte er die Echtheit als gesichert.

Pius IX. errichtete die Vereinigung der Wundertätigen Medaille der Unbefleckten Empfängnis im Jahre 1847.

Papst Leo XII. ordnete 1894 ein Fest der „Erscheinung der Wundertätigen Medaille“ für den
27. November an.

Papst Pius X. approbierte die „Vereinigung der Wundertätigen Medaille“ am 8. Juli 1909.

Papst Pius XI. äußerte sich wiederholt wohlwollend über die Medaille und Papst Pius XII., der Schwester Katharina Labouré am 27. Juli 1947 heiligsprach, verschenkte sie gern bei Audienzen.

Papst Johannes Paul II. besuchte 1980 die Kapelle in der Rue du Bac.

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