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Heiliger Josef - Entstehung


Der heilige Josef ist der Schutzpatron der Heilig-Blut-und Online-Kirche St. Josef und auch der byzantinischen Kirche St. Josef. Dieser liebenswürdige Heilige lässt sich an Großzügigkeit kaum übertreffen. Er ist nach der Gottesmutter wohl der größte Heilige im Himmel. Wir kennen Heilige und Kirchenlehrer, welche die Verehrung des heiligen Josef besonders gefördert haben. Dazu gehören u.a. die heilige Teresa von Avila, der heilige Franz von Sales, der heilige Bernhard von Clairvaux, Thomas von Aquin und vor allem Bernardin von Siena. Außerdem der heilige Vincent Ferrier, Petrus Canisius und der heilige Alfons Maria von Liguori, in der neueren Zeit der heilige Bruder Andreas Bessette aus Kanada. Zu den großen Theologen unter den St. Josef’s Verehrern gehören Kardinal Petrus von Ailly, genannt Gorsen, und der Mailänder Dominikanerpater Isidor Isolani. Er schrieb sogar eine Summa über die Gaben des heiligen Josef und ersuchte Papst Hadrian VI. ein Fest zu Ehren des heiligen Josef für die gesamte Kirche einzuführen. Auch unter den Päpsten gab es große Verehrer des heiligen Josef: Papst Sixtus IV. nahm den Josefstag in das römische Brevier und Messbuch als einfaches Fest auf und der heilige Pius IX. erklärte am 8. Dezember 1870 den heiligen Josef feierlich zum Schutzpatron der gesamten Katholischen Kirche. Er förderte das Schutzfest des heiligen Josef, die Anrufung des heiligen Pflegevaters Jesu, besonders im Monat März, und begünstigte die Gürtelbruderschaft des heiligen Josef als Erzbruderschaft. Auch Leo XIII. bemühte sich sehr, den heiligen Josef zu verehren. Er wünschte, dass im Oktober nach dem Rosenkranzgebet der heilige Josef angerufen würde und führte 1893 das Fest der Heiligen Familie ein, wobei er auch noch den Verein der Heiligen Familie gründete. Pius XII. führte im Jahr 1956 das Fest „Josef, der Arbeiter“ am 1. Mai ein. Der selige Johannes XXIII. erließ einen päpstlichen Entscheid vom 13. November 1961 mit dem Inhalt, die Anrufung „heiliger Josef, Gemahl der Jungfrau Maria“ in den Kanon der Heiligen Messe aufzunehmen. 

Sankt Josef und das Christuskind, Ölgemälde, Brooklyn Museum, Wikimedia Commons
Sankt Josef und das Christuskind, Ölgemälde, Brooklyn Museum, Wikimedia Commons
„So ging immer mehr in Erfüllung, was der fromme und gelehrte Dominikaner Isidor Isolani in seiner „Summa de Donis S.Joseph“ in prophetischem Geist voraussagte:
„Die heilige Römische Kirche werde einst in Hinblick auf das Große, das Gott im heiligen Josef gewirkt hat, es billigen und fördern, dass der Heilige öffentlich und feierlich in der heiligen Kirche verehrt werde. Es werde in der „streitenden Kirche“ ein großer Jubel sein, wenn einmal die erhabene Heiligkeit und Würde des heiligen Josef mehr zur allgemeinen Kenntnis gekommen sein werde. Der heilige Josef werde nicht ermangeln, die Herzen der Gläubigen zur Verehrung und Liebe des großen Heiligen zu entflammen, so dass auch die kirchliche Leitung dieser Verehrung offiziell und feierlich den Ausdruck geben werde.“
(der Bericht über die St. Josef’s Verehrung der Heiligen, Kirchenlehrer und Päpste wurde zusammengestellt aus: Isenegger, Marie-Therese, Holböck, Ferdinand, Verehrt den heiligen Josef, Gebete und Andachten, ausgeschmückt mit Aussprüchen von Kirchenlehrern und Theologen sowie Geschichten zu Ehren des heiligen Josef, 3. Auflage 1989, Miriam-Verlag, Jestetten)

Auch in den Ostkirchen wird der heilige Josef verehrt. Es gibt Ikonen, auf denen er als heiliger Josef, der Gerechte, dargestellt ist und einen eigenen Hymnos Akathistos zu seiner Ehre. Bei den Katholiken des byzantinischen Ritus wird sein Fest am 2. Weihnachtsfeiertag gefeiert, er wird zusammen mit dem heiligen König David aus dem Alten Bund verehrt. Der heilige Josef als Krone der Patriarchen und als Abkömmling aus dem Hause Davids steht mit den Verheißungen des Alttestamentlichen David in enger Verbindung; war er doch dazu bestimmt, Nährvater des Sohnes Gottes zu sein und für die Abstammung des Gottessohnes aus königlichem Geschlechte dem Menschsein nach Zeugnis zu geben.


Im byzantinisch-mellitischen Ritus wird der heilige Josef zusätzlich noch am 19. März gefeiert, nämlich sein Heimgang. In der Orthodoxie wird am Sonntag nach Weihnachten das Fest der Gottesmutter und des hl. Josef gefeiert.

Eine gute Lehrmeisterin, was die Verehrung des heiligen Josef betrifft, ist die heilige Teresa von Avila. Sie hat in der Katholischen Kirche wesentliches gewirkt, um die Verehrung dieses Heiligen zu fördern und alles nur Erdenkliche zu tun, dass sie auch verbreitet wird.


Kurzbiographie Teresa von Avila

„Teresa wird am 28. März 1515 zu Avila in Spanien geboren. Sie ist das dritte von neun Kindern einer adeligen Familie. Sie hat einen älteren Lieblingsbruder, den sie im Alter von sechs Jahren dazu überredet, zu den Mauren aufzubrechen, um dort den Märtyrertod zu sterben und „ewig Gott zu schauen“. Ein Onkel bringt die beiden Kinder heim.
Im Alter von 21 Jahren tritt sie in das Kloster der Karmelitinnen in Avila ein. Sie beginnt ihr Ordensleben mit großem Eifer, wird jedoch schwer krank und liegt sogar drei Tage im Koma. Danach fällt sie in eine Art Starre und bleibt gelähmt. Drei Jahre lang kann sie nicht einmal selbst gehen. 1539 kommt es vor dem Bild eines verwundeten Christus zu einer Bekehrung. Ihr Gebetsleben wird innerlicher und sie entschließt sich zu einer Totalhingabe. Am 24. August 1562 gründet sie mit Genehmigung des Papstes und des Ortsbischofs das erste Reformkloster der Unbeschuhten Karmelitinnen“ (zusammengestellt aus Schäfer Joachim, Ökumenisches Heiligenlexikon, Leben und Wirken von mehr als 3500 Personen der Kirchengeschichte, CD-ROM, Januar 2004).
Teresa von Avila hat Schwierigkeiten und Widerstände von Mitschwestern, kirchlicher und weltlicher Obrigkeit zu überwinden. Zusammen mit dem heiligen Johannes vom Kreuz erfolgt ein weiterer Teil der Gründung von Reformklöstern. Am 4. Oktober 1582 stirbt sie in Albe de Tormes.

Gemälde der hl. Teresa von Avila, Peter Paul Rubens, Kunsthistorisches Museum Ulm, Fotograf: David Monniaux, 2005, Wikimedia Commons
Gemälde der hl. Teresa von Avila, Peter Paul Rubens, Kunsthistorisches Museum Ulm, Fotograf: David Monniaux, 2005, Wikimedia Commons
Lehrerin des Gebets
Die vier bedeutendsten Werke der heiligen Teresa von Avila sind:
Der Weg der Vollkommenheit
Die Seelenburg
Das Buch der Klosterstiftungen und
ihre Biographie.

Außerdem noch mehrere kleinere Schriften und über 400 Briefe sind von ihr erhalten. Sie gilt als „Doctora mystica“ und 1970 erhält sie den Titel einer Kirchenlehrerin.
Teresa von Avila gilt als eine große Lehrmeisterin des Gebets. Ein Schwerpunkt des von ihr gelehrten inneren Gebets ist das freundschaftliche Gespräch mit Gott (siehe auch: Thomas Rohrbach, Peter Thomas, Conversation with Christ, Rockford 1982, Seite 6).
Im deutschen Sprachraum setzt sich besonders der Theologe und Psychologe Dr. Peter Dyckhoff für die Verbreitung des kontemplativen Gebets nach Teresa von Avila, zusammen mit dem Ruhegebet, ein. In seinem Büchlein (Dyckhoff, Peter, Aus der Quelle schöpfen: Das innerliche Gebet nach Teresa von Avila) beschreibt Dr. Dyckhoff die Gebetsweise nach Teresa von Avila und dies in einer einfachen, nachvollziehbaren Weise.


Der heilige Josef als Lehrmeister des innerlichen Gebets

Die heilige Teresa von Avila wird viel bewundert und verehrt wegen ihrer Gabe des inneren Gebets.
Diese wertvolle Gabe kann bei ihr nicht ohne den heiligen Josef gesehen werden. Nicht nur für sich selbst erwählt sie den großen Heiligen als Lehrmeister, sondern sie empfiehlt jedem Gläubigen mit eindringlichen und flehenden Worten, diese Wahl auch für sich persönlich zu treffen. In ihrer Autobiographie schreibt sie:
„Wer etwa keinen Lehrmeister zur Unterweisung in der Übung des innerlichen Gebets findet, der wähle sich als solchen diesen glorreichen Heiligen und er wird keinen Irrweg gehen.“
(entnommen aus Alkofer, Pater Aloisius, Das Leben der heiligen Theresia von Jesu, 9. Auflage, München 2000, Seite 68)


Persönliche Beziehung der heiligen Teresa zum heiligen Josef

Die heilige Teresa übte auf ihre Zeitgenossen eine große Anziehungskraft aus. Fra Luis de Leon berichtet von ihr im Vorwort zur Erstausgabe ihrer Werke (1988), dass sie die Herzen aller gewann, die ihr begegneten…“Sie zog einfach die Menschen hinter sich her, selbst gegen die Schwachheit der sich sträubenden Natur.“ (entnommen aus: Lorenz, Erika, Teresa von Avila, Licht und Schatten, Schaffhausen 1982, Seite 141)
„In der Menschheitsgeschichte gibt es nur wenige Personen, die so gut mit anderen Beziehungen zu knüpfen vermochten wie die heilige Teresa. Für eine offene, hochherzige Freundschaft und für ein Leben ausgedehnter sozialer und geistiger Verbindungen war sie wie geschaffen…
Es gibt keinen sozialen Stand, mit dem sie nicht in Verbindung gestanden hätte. Für jeden findet sie das passende Wort. Die reiche Fülle der Briefe und die Vielfalt der Adressaten ist ein Beweis dieser Fähigkeit und Weite des persönlichen und geistigen Kontaktes mit den Menschen.
Mit dem ihr eigenen Sinn für die Wirklichkeit nimmt Teresa gegenüber den Heiligen des Himmels dieselbe Haltung ein. Sie verehrt nicht nur einen einzelnen oder wenige Heilige, sondern sie pflegt mit vielen Vertrauten Umgang. In ihrem Brevier liegt eine Liste der Heiligen, die sie besonders verehrt; an erster Stelle steht der heilige Josef. Die Liste enthält 34 Heilige (und sie ist noch nicht einmal vollständig), u.a. die Patriarchen, die 11000 Jungfrauen, die Ordensheiligen, die Engel. Auch dies ist ein Ausdruck ihrer Geselligkeit und Kommunikationsfähigkeit.
Obwohl sie viele Heilige verehrt, so gilt doch nur einer für sie als einzigartig, nicht etwa weil er auf der Liste an erster Stelle stünde, sondern aufgrund der besonderen geistigen Erlebnisse mit ihm: Dieser Heilige ist Josef.
Nur er vermag in allen seelischen und leiblichen Nöten zu helfen. Kein anderer kann auch nur im Entferntesten mit ihm verglichen werden. Anstatt ihn in die Liste der anderen Heiligen einzureihen, würde man ihn besser an die Seite von Maria und Jesus stellen, denn „ich weiß nicht, wie man an die Königin der Engel denken kann, die so viel mit dem Jesuskind durchlitt, ohne dem heiligen Josef zu danken, der ihnen in allem beistand“ (Leben 6,8). Ihre Verehrung und ihre Beziehung zu ihrem Vater und Herrn, dem heiligen Josef, sind darum ebenso einzigartig wie ihre Beziehung zu Maria und dem Herrn Jesus.“ (entnommen aus: Dobhan, Ulrich, OCD, Der heilige Josef – Patron des Teresianischen Karmel, Leutesdorf 1990, Seite 21-22).

Pater Ulrich Dobhan schreibt in dem vorher genannten Büchlein, dass im Leben der heiligen Teresa die Verehrung des heiligen Josef im Laufe vieler Jahre zu einer „eingehenden ständigen Lebenserfahrung geworden ist“. Die heilige Teresa gibt sich Mühe, den heiligen Josef selbst zu verehren und auch seine Verehrung zu verbreiten. Sie versucht, sein Fest mit der größten Feierlichkeit zu begehen. In ihrer Autobiographie schreibt sie: „Ich möchte jedermann zureden, diesen glorreichen Heiligen zu verehren, weil ich aus vieler Erfahrung weiß, wie viele Gnaden er bei Gott erlangt. Niemals habe ich jemand kennengelernt, der eine wahre Andacht zu ihm trug und durch besondere Übungen ihm diente, an dem ich nicht auch einen größeren Fortschritt in der Tugend wahrgenommen hätte; denn er fördert die Seelen, die sich ihm anempfehlen, gar sehr. So viel ich glaube, flehe ich ihn schon seit Jahren, jedes Mal an seinem Festtage, um eine besondere Gnade an, und immer sehe ich meine Bitte erfüllt. Ist dieselbe nicht ganz rechter Art, so lenkt er sie zu etwas Besserem für mich.“ (entnommen aus: Alkofer, Pater Aloisius, Das Leben der heiligen Theresia von Jesu, 9. Auflage, München 2000, Seite 67)

Die heilige Teresa bemüht sich, den heiligen Josef zu verehren
1. durch die feierliche Begehung seines Festtages
2. durch ihre eigenen Gebete, die sie zu Ehren des heiligen Josef verrichtet
3. indem sie andere für seine Verehrung zu gewinnen versucht („sie möchte die ganze Welt dazu überreden, den heiligen Josef zu verehren“)
4. durch ihr mündliches Zeugnis und ihre Schriften
5. durch das Verbreiten seiner Bilder
6. durch das Patronat des heiligen Josef über ihre Klöster und Klosterkirchen

Heilige Teresa, Kirchenfenster, Convento de Santa Teresa, Avila de los Caballeros, Spanien, 12. April 2004, Fotograf: Hakan Svensson, Wikimedia Commons
Heilige Teresa, Kirchenfenster, Convento de Santa Teresa, Avila de los Caballeros, Spanien, 12. April 2004, Fotograf: Hakan Svensson, Wikimedia Commons
Die heilige Teresa trägt sein Bild bei sich, bringt selbst Bilder von der Flucht nach Ägypten an, und lässt über den Türen die Namen von Maria und Josef eingravieren. Sie schreibt, dass der heilige Josef seinen Verehrern Fortschritte in der Tugend vermittelt, er die Seelen, die sich ihm anempfehlen, sehr fördert und sie möchte jedermann dazu bewegen, ihn zu verehren. Sie geht sogar richtigerweise so weit, dass sie schreibt, sie möchte die ganze Welt dazu überreden, den heiligen Josef, den Nährvater Jesu, zu ehren.


Bilder des heiligen Josef im Leben der heiligen Teresa

Die heilige Teresa führte bei ihren Gründungen eine Statue des heiligen Josef bei sich, die „heiliger Josef, der Schirmherr“ genannt wurde.
Als Pater Petro Fernandez sie 1571 zur Priorin im Kloster der Menschwerdung ernannte und sie um die ablehnende Haltung der meisten Schwestern wusste, brachte sie diese Statue mit, und während sie die Statue der seligsten Jungfrau auf den Platz der Priorin stellte, gab sie der Statue des heiligen Josef den Platz der Subpriorin. Diese Statue erzählte ihr in der Folge alles, was die Schwestern taten, und wurde darum „schwatzender Josef“ genannt, auf wunderbare Weise blieb dann sein Mund offen vom vielen Reden.“ (entnommen aus: Dobhan, Ulrich, OCD, Der heilige Josef – Patron des Teresianischen Karmel, Leutesdorf 1999, Seite 33)


Mystische Erfahrungen im Leben der heiligen Teresa von Avila mit dem heiligen Josef

Am Beginn der besonderen Erfahrungen der heiligen Teresa mit dem heiligen Josef steht ihre Heilung von schwerer Krankheit. Im August 1539 fällt die Heilige in ein Koma für vier Tage und man denkt bereits, sie wäre tot. Danach ist sie noch drei Jahre an den Beinen gelähmt. Ihre Heilung schreibt die Heilige der Fürsprache des heiligen Josef zu.
Die heilige Teresa hatte wiederholt Erscheinungen des heiligen Josef. Zwei davon sind im 33. Kapitel ihrer Autobiograpie beschrieben:
„Einmal war ich in solcher Not, dass ich nicht wusste, was ich anfangen und womit ich die Arbeitsleute bezahlen sollte. Da erschien mir der heilige Josef, mein wahrer Vater und Herr, und versicherte mir, es werde an Geld nicht fehlen; ich solle nur die Arbeiter dingen. Ich tat es, wie wohl ich keinen Heller hatte, und siehe da, der Herr versah mich in einer Art und Weise mit Geld, dass alle, die es hörten, sich darüber wunderten.“ (Alkofer, Pater Aloisius, Das Leben der heiligen Theresia von Jesu, 9. Auflage, München 2000, Seite 67, abgekürzt: Leben).
In einer Dominikanerkirche am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel (1561) hatte die heilige Teresa folgendes Erlebnis: „Es schien mir da, als werde ich mit einem sehr weißen, glänzenden Gewande umgeben. Im Anfang sah ich nicht, wer mich damit bekleidete, dann aber bemerkte ich Unsere Liebe Frau zur Rechten und meinen heiligen Vater Josef zur Linken. Beide schmückten mich mit diesem Gewande; und es wurde mir zu verstehen gegeben, dass ich nunmehr rein von meinen Sünden sei. Als ich gekleidet war und mich voll übergroßer Wonne und Glorie fühlte, nahm mich Unsere Liebe Frau, wie mir vorkam, bei der Hand. Dabei sagte sie zu mir, es bereite ihr große Freude, dass ich dem glorreichen heiligen Josef diene; ich sollte überzeugt sein, dass mein Vorhaben mit dem Kloster in Ausführung komme; in ihm werde dem Herrn und ihnen beiden sehr eifrig gedient werden; ich sollte nicht fürchten, dass jemals eine Erschlaffung hierin eintreten werde, wenn auch die Art des Gehorsams, den das Kloster zu leisten habe, nicht nach meinem Sinne sei; denn sie würde uns beschützen, weil auch ihr Sohn uns verheißen, dass er mit uns sein wolle; zum Zeichen der Wahrheit ihrer Worte gebe sie mir diesen Schmuck. Da war mir, als habe sie mir eine sehr schöne Kette von Gold, an der ein überaus kostbares Kreuz hing, um den Hals gelegt. Dieses Gold und diese Edelsteine übertreffen alles Gold und alle Edelsteine, die es auf Erden gibt, so sehr, dass man gar keinen Vergleich anstellen kann; ihre Schönheit ist weit erhaben über alles, was man sich hienieden nur vorstellen kann. Ebenso kann auch kein Verstand sich einen Begriff machen von dem Stoffe jenes Kleides, noch die Weise sich denken, in der es der Herr erglänzen lassen wollte; alles, was auf Erden ist, scheint sozusagen nur wie eine Kohlezeichnung dagegen zu sein.“ (Leben der heiligen Theresia von Jesu, Seite 331)

Saint Theresa, Retablo Mayor, Convento de Sta Teresa, Avila de los Caballeros, Spanien, 12. April 2004, Fotograf: Hakan Svensson, Wikimedia Commons
Saint Theresa, Retablo Mayor, Convento de Sta Teresa, Avila de los Caballeros, Spanien, 12. April 2004, Fotograf: Hakan Svensson, Wikimedia Commons
Es sind noch mehr Erscheinungen des heiligen Josef, über die Teresa von Avila berichtet. In schwierigen Situationen zeigt sich der heilige Josef, er tröstet sie und verspricht Hilfe und Schutz. Auf dem Weg zu einer Neugründung, zusammen mit acht Schwestern, verloren sie sich in den Felsen von Gualdinfierno und waren in Gefahr, in den etwa 300 Meter tiefen Abgrund abzustürzen. Da vernahmen sie aus dem Abgrund eine starke Stimme: „Bleibt stehen, bleibt stehen! Wenn ihr weitergeht, stürzt ihr ab.“ Den Angaben der Stimme folgend, fanden sie auf den rechten Weg zurück. Als einige den Mann suchen wollten, um ihm zu danken, sagte die Heilige unter Tränen: „Man braucht ihn nicht zu suchen, es war mein Vater Josef. Sie werden ihn nicht finden.“
(Dobhan, Der heilige Josef, Seite 30-31)


Der heilige Josef und die Reform des Karmelitenordens

Dr. Ribera schreibt: …“diejenigen, die sich zur Regel der unbeschuhten Karmeliten bekennen, anerkennen als Gründer dieser Reform den heiligen Josef, mit dessen Hilfe die Mutter Teresa diesen Orden gründete; ebenso erkennt der ganze Karmelorden die seligste Jungfrau Maria als seine Gründerin an.“
(Dobhan, Der heilige Josef, Seite 26)

Der Wunsch der heiligen Teresa von Avila, für den heiligen Josef Verehrer zu finden, ging in Erfüllung. Die Klöster des Karmelitenordens verbreiten besonders seine Verehrung. Das Kloster des heiligen Josef in Avila wurde ein Zentrum dafür. Wenn der französische Autor Lucot schreibt, der heilige Josef verdanke vor allem der heiligen Teresa von Avila seine Verherrlichung auf Erden, so hat er damit wohl recht, wobei allerdings die Verdienste und Bemühungen der großen Heiligen wie Franz von Sales, Augustinus und in der Neuzeit des heiligen Bruders Andreas aus Montréal nicht geschmälert werden sollen.

Zusammenfassung:
Die heilige Teresa von Avila empfiehlt die Verehrung des heiligen Josef als

- Heiliger, der einzigartig ist
- Helfer in allen leiblichen und seelischen Nöten und Lebenslagen
- Lehrer und Führer auf dem Weg des inneren Gebets
- Fürsprecher bei Schwierigkeiten geistiger und materieller Art
- Patron des Karmelordens und der Klöster
- Fürbitter für die Heilung von Krankheit
- Heiliger, der ihr hilft, von Gott Wunder zu erbitten
- Gründer des reformierten Karmelordens, zusammen mit der allerseligsten Jungfrau Maria
- Vater der Patres, Brüder und Nonnen der Karmelitischen Ordensfamilie
- Beschützer in Lebensgefahr
- gewährt weit größere Gnaden und etwas Besseres, wenn er als Fürsprecher bei Gott eine Bitte nicht erfüllen kann
- erhört die Bitte um eine besondere Gunst, die an seinem Festtag erbeten wird


Verehrung des heiligen Josef im Alltag und wie kann ich dem heiligen Josef eine Freude bereiten
Tägliches Gebet:


St. Josefs-Litanei
Gedenke
Andacht zu den 7 Freuden und Schmerzen
Das Gebet für die Sterbenden
Der Mittwoch ist der Wochentag, der dem hl. Josef geweiht ist; hier kann man ihn besonders verehren.
Den St.-Josefs-Monat März hindurch die 30-Tage-Andacht halten.
Seine Feste am 19. März und 1. Mai feierlich begehen (Novene zur Vorbereitung)


Erzbruderschaft zu Ehren des heiligen Josef als Hilfe für die Sterbenden

Anmeldung:
Kloster St. Trudpert
Schwestern vom heiligen Josef
79244 Münstertal/Schwarzwald


Erbeten ist morgens und abends das Gebet:

Heiliger Josef, Nährvater Jesu Christi und wahrer Bräutigam der seligsten Jungfrau Maria, bitte für uns und die Sterbenden dieses Tages (-dieser Nacht). Amen.

Diese Erzbruderschaft wurde vom seligen Luigi Guanella und hat ihren Sitz in Rom.

St. Josefs-Statue oder Bild im Hausheiligtum oder der Gebetsecke aufhängen und täglich davor beten.


Die Verehrung des heiligen Josef verbreiten:

Gebetbüchlein, Gebetszettel, St. Josefs-Medaillen verschenken
Heilige Messen zu Ehren des heiligen Josef feiern lassen
Über Gebetserhörungen sprechen, die nach Anrufung des heiligen Josef erfolgten – Zeugnis geben.


Selige Mutter Maria-Teresa vom heiligen Josef – Anna-Maria Tauscher van den Bosch – (1855-1938)
Gründerin der Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu


Die selige Mutter Maria-Teresa vom heiligen Josef gehört zu den großen Verehrerinnen dieses großen Heiligen. Sie verband die Spiritualität des Karmel mit tätiger Nächstenliebe. Sich selbst gab sie den Namen „vom heiligen Josef“ und der Nährvater Jesu half ihr inmitten von großen Prüfungen auf wunderbare Weise.

Ein Grundgedanke von Mutter Maria-Teresa war: Heimat für Heimatlose zu schaffen. Ihre Sorge galt deshalb zunächst armen und verlassenen Kindern, dann aber auch alten Menschen, Emigranten, Gastarbeitern und allen, die sich der Kirche entfremdet haben oder seelisch heimatlos geworden sind. Sie gab ihrem sozialen Werk das spirituelle Fundament des Teresianischen Karmels und verband so den Geist des Karmels mit einer apostolischen Tätigkeit.
Die selige Mutter Maria-Teresa vom heiligen Josef wurde am 19. Juni 1855 in Sandow  (heute Polen) geboren. Am 30. Oktober 1888 erfolgte die Konversion zum katholischen Glauben in St. Apostel in Köln.

Coloriertes Foto der seligen Mutter Maria Teresa Tauscher van den Bosch - Wikimedia Commons
Coloriertes Foto der seligen Mutter Maria Teresa Tauscher van den Bosch - Wikimedia Commons
Am 2. Juli 1891 erfolgte die Gründung des ersten St.-Josefs-Heimes für heimatlose Kinder in Berlin-Pappelallee.

1904, nach vielen Schwierigkeiten kirchlicher Anerkennung, erhielt sie die kirchliche Anerkennung ihrer klösterlichen Gemeinschaft als „Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu“.

1904 entstand das erste Mutterhaus in Rocca di Papa/Italien. Dann erfolgte 1922 die Verlegung des Mutterhauses nach Sittard/Niederlande.

Gründungen erfolgten zunächst in Europa: Deutschland, Niederlande-1898, England-1900, Schweiz-1902, Italien-1903, Österreich-1911, Ungarn -1907, Kroatien-1919.

1912 bis 1920 Gründung von Kinder-und Altenheimen in Nordamerika und Aufbau einer blühenden Missionsarbeit unter den zahlreichen Emigranten.

Mutter Maria-Teresa starb am 20. September 1938 in Sittard/Niederlande und wurde auf dem dortigen Schwesternfriedhof beigesetzt.

1987 wurde ihr Grab geöffnet und die sterblichen Überreste in einer Seitenkapelle der Mutterhauskapelle in Sittard beigesetzt.

Am 13. Mai 2006 erfolgte die Seligsprechung in Roermond/Niederlande.

Heute leben und wirken die Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen in 15 Ländern in Europa, Amerika und Afrika.

„Wahrlich, welch besseren und welch heiligeren Vater könnten wir uns wohl wünschen? Gottes Wohlgefallen ruht doch in ganz vorzüglicher Weise auf ihm. Es ist kaum denkbar, dass Gott ihm eine Bitte abschlagen könnte, ihm, auf dessen Armen der göttliche Heiland als kleines Kind geruht, der ihn durch die Wüste getragen, der für ihn so viel gelitten, der für ihn so hart und schwer gearbeitet, der für ihn mit so großer Aufmerksamkeit und zärtlicher Liebe gesorgt hat.“
(die selige Maria-Teresa vom heiligen Josef über die Größe und Würde des heiligen Josef)


Gebet

Wir danken Dir, Dreieiniger Gott,
dass Du Deiner Kirche
die selige Mutter Maria-Teresa vom heiligen Josef
geschenkt hast.
Ihr großer Glaube,
ihr unerschütterliches Gottvertrauen
und ihre selbstlose Liebe
machten sie durch Deine Gnade zu einem Werkzeug in Deiner Hand.
Durch ihr Vorbild ermutigt und auf Deine Hilfe vertrauend,
bitten wir Dich auf ihre Fürsprache…(Intention einfügen)
Doch Dein Wille geschehe, Herr.
Mach unser Herz bereit,
das anzunehmen,  was Du schickst.
Dann wissen wir, dass wir im Geist
von Mutter Maria-Teresa beten.
Darum bitten wir Dich, durch Jesus Christus,
unseren Herrn.
Amen.


Gebetserhörungen bitte mitteilen an:

Generalmutterhaus Karmel DCJ
Postbus 28
NL-6130 AA Sittard
Niederlande

oder

Provinzhaus Karmel DCJ
Pappelallee 61
D-10437 Berlin
Deutschland
(entnommen von einem Gebetszettel der Karmelitinnen des Göttlichen Herzens Jesu, Generalmutterhaus Karmel DCJ, Postbus 28, NL-6130 AA Sittard, Niederlande)

In der Internet-Enzyklopädie Kathpedia lesen wir unter dem Stichwort „Josef von Nazareth“:
Josef von Nazareth war der Bräutigam der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria und der väterliche Beschützer des Jesuskindes, der dem menschgewordenen Sohne Gottes gegenüber auf Erden die Vaterstelle vertrat. Die theologische Erforschung des heiligen Josef wird Josephologie genannt.


Abstammung:

Josef stammte aus dem Geschlechte des König Davids (Mt 1,1-16) und lebte als Zimmermann in Nazareth. Er war mit Maria verlobt. Als Maria schwanger wurde, wollte er sich gemäß dem Gesetz von ihr trennen. Ein Engel Gottes teilte ihm in einer Erscheinung mit, dass das Kind vom Heiligen Geist gezeugt sei. Er nahm im Vertrauen darauf Maria ohne Einwände und Bedenken zur Frau.
Familie
Nach der Anordnung zur Volkszählung durch die Römer reiste er mit seiner schwangeren Frau nach Bethlehem, wo Jesus das Licht der Welt erblickte. Nach einer neuerlichen Engels-Erscheinung, die vor dem geplanten Kindermord in Bethlehem warnte, floh er mit seiner Frau nach Ägypten. Möglicher-weise im Jahre 4 kehrten sie ins Heilige Land zurück. Zuletzt wird der heilige Josef noch im Lukas-Evangelium erwähnt, als er Jesus im Tempel vorfindet und sieht, wie er mit den Schriftgelehrten diskutiert. Ansonsten gibt es vom heiligen Josef in den Evangelien keine weiteren Berichte.


Namenserklärung

Der hebräische Name „Joseph“ bedeutet: „Gott hat hinzugefügt“. Im Deutschen ist die Schreibweise Josef gebräuchlicher. Josef von Nazareth ist der gerechte Mann, der erfüllt ist von einem tiefen Glauben an die Vorsehung Gottes. Dies veranlasst ihn, dem Ruf Gottes auch dann zu gehorchen, wenn menschliche Einsicht versagt.


Festtage für Josef, den Nährvater Jesu

Bereits Papst Pius IX. erhob 1870 Josef zum Patron der gesamten Katholischen Kirche. Papst Pius XI. (1922-1939) erklärte den heiligen Josef 1937 zum Patron all jener, die den Kommunismus bekämpfen. Im Jahr 1955 setzte sein Nachfolger Papst Pius XII. (1939-1958) den 1. Mai als Tag des heiligen „Josef des Arbeiters“ ein; lateinisch: S. Josephus opificius (= der Werktätige). Das Apostelfest Philippus und Jakobus wurde aus diesem Anlass vom 1. Mai auf den 11. Mai und seit 1970 zurück auf den 3. Mai verlegt.
Dieser Tag - der 1. Mai - wurde von der sozialen Bewegung weltweit aufgrund eines Generalstreiks in Nordamerika am 1. Mai als „Tag der Arbeit“, zum Erinnerungstag dieser Arbeiterbewegung die letztendlich ein sozialer Kampf war, bestimmt. In Deutschland fand 1919 eine Debatte zur Einführung dieses Arbeiterfeiertages in der Regierung statt. Der Tag der Arbeit wurde in Deutschland 1933 durch das Nazi-Regime als „Tag der nationalen Arbeit“ eingeführt und als ständiger Festtag bestimmt.
Vor Beginn des II. Vatikanischen Konzils erklärte Papst Johannes XXIII. (1958-1963) den heiligen Josef zum Schutzpatron des Konzils. Er, der selbst Angelus-Joseph (Angelo Giuseppe) hieß und seinen Namenspatron hoch verehrte, fügte auch den Namen „Joseph“ in das (I.) Hochgebet ein.
Zusammenfassung:
19. März - Josef, Bräutigam der Gottesmutter
1. Mai – Josef, der Arbeiter


Patronate und Patrozinien

Weil der heilige Josef für das Jesuskind und dessen Mutter Maria in treuer Weise gesorgt hat, wird er auch seit dem I. Vatikanum offiziell als besonderer Schutzpatron der Kirche verehrt und angerufen. Er ist außerdem Patron des II. Vatikanischen Konzils, der Ehepaare und Familien, der Jungfräulichkeit, der Zimmerleute, der Sterbenden und bei Wohnungsnot.


Präfation vom heiligen Josef

In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, allmächtiger Vater, zu danken und am Fest des heiligen Josef die Wege Deiner Weisheit zu rühmen. Denn ihm, dem Gerechten, hast Du die jungfräuliche Gottesmutter anvertraut, ihn, Deinen treuen und klugen Knecht, bestellt zum Haupt der Heiligen Familie. An Vaters statt sollte er Deinen eingeborenen Sohn beschützen, der durch die Überschattung des Heiligen Geistes empfangen war, unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn loben die Engel Deine Herrlichkeit, beten Dich an die Mächte, erbeben die Gewalten. Die Himmel und die himmlischen Kräfte und die seligen Seraphim feiern Dich jubelnd im Chore. Mit ihrem Lobgesang lass auch unsere Stimmen sich vereinen und voll Ehrfurcht rufen: Heilig, Heilig, Heilig…


Päpstliches

„1487 wurde das Fest des heiligen Josef in das Römische Brevier aufgenommen.
Gregor XIV. erhob den 19. März im Jahre 1621 zum Feiertag.
Clemens XI. schrieb den Feiertag des heiligen Joseph, den 19. März im Jahre 1740 für die Gesamtkirche vor.
Pius IX., Ritenkongregation, Dekret „Quemadmodum Deus“ Erklärung des heiligen Josef zum Schutzpatron der Universalkirche vom 8. Dezember 1870.
Leo XIII., Enzyklika „Quamquam pluries“ über das Patronat des heiligen Josef und der Muttergottes vom 14. August 1889 (ASS XXII (1889-1890) 66-69).
Pius X. Die Litanei zum heiligen Josef wurde 1909 für den liturgischen Gebrauch approbiert.
Benedikt XV., Motu proprio „Bonum sane“, anlässlich des 50. Jubiläums der Proklamation des heiligen Josef zum Patron der ganzen Kirche (AAS (1920) 399-410)
Pius XII., taufte den 1. Mai im Jahre 1955 als Tag des Heiligen, „Josef der Arbeiter“.
Johannes XXIII. nahm den heiligen Josef in den Kanon der Heiligen Messe auf (Pontifikat Johannes XXIII.).
Johannes XXIII.: Apostolisches Schreiben „Le voci che da tutti“  Der heilige Josef wird zum Patron des II. Vatikanischen Konzils erklärt am 19. März 1961. Johannes XXIII. nimmt Josef am 13. November 1962 in den Kanon der Heiligen Messe auf.
Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Redemptoris custos, über die Gestalt des heiligen Josef im Leben Christi und der Kirche (AAS (1920) 399-410)
J. B. Schönenberger: Sankt Josef, der große Freund und Helfer. Kanisiuswerk Konstanz 1946
(71 Seiten).
Papst Franziskus wurde am Josefsfest im Jahr 2013 in sein Amt eingeführt.“

Entnommen aus: www.kathpedia.de – Josef von Nazareth
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Papst Franziskus weist in seiner Predigt am 19. März 2013 anlässlich von seiner Amtseinführung darauf hin, dass der heilige Josef das tat, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte. Vom Custos des Gottessohnes und der Obhut von Maria und Josef weitete sich die Obhut auf die ganze Kirche aus. Der heilige Josef beschützt den mystischen Leib Christi, die Kirche, deren Gestalt und Vorbild die heilige Jungfrau ist. Papst Franziskus beschreibt die Hütertätigkeit des heiligen Josef als rücksichtsvoll, demütig, im Stillen, aber beständig gegenwärtig und in absoluter Treue. Treu in den unbeschwerten aber auch in den schwierigen Momenten stand er der Gottesmutter bei. Er sagt wörtlich: „Und Josef ist „Hüter“, weil er auf Gott zu hören versteht, sich von seinem Willen leiten lässt. Und gerade deshalb ist er noch einfühlsamer für die ihm anvertrauten Menschen, weiß mit Realismus die Ereignisse zu deuten, ist aufmerksam auf seine Umgebung und versteht, die klügsten Entscheidungen zu treffen. An ihm sehen wir, liebe Freunde, wie man auf den Ruf Gottes antwortet: Verfügbar und unverzüglich; aber wir sehen auch, welches die Mitte der christlichen Berufung ist: Christus! Hüten wir Christus in unserem Leben, um die anderen zu behüten, um die Schöpfung zu bewahren!“

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