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Ikone des hl Josef, gemalt von Alfred Rebhan aus Teuschnitz.
Ikone des hl Josef, gemalt von Alfred Rebhan aus Teuschnitz.

Heiliger Josef, der Gerechte - Entstehung


Auf ostkirchlichen Ikonen sehen wir öfters den heiligen Josef, zusammen mit seinem Ehrentitel:
„Heiliger Josef, der Gerechte“ dargestellt. Der Name, der Gerechte, sagt im Grunde über denjenigen, der damit bezeichnet wird aus, dass er im umfassenden Sinn Tugenden besaß. Gerecht bedeutet rechtschaffen und dies kann man nicht sein, ohne die Gottes-und Nächstenliebe zu üben. Es gibt ostkirchliche Hymnen zu Ehren des heiligen Josef. So wie zu Ehren der Gottesmutter Maria der Hymnos Akathistos, einer der ältesten Lobgesänge, verfasst wurde, gibt es auch Akathistoi zu Ehren von verschiedenen Heiligen. In den Ostkirchen wird der heilige Josef zusammen mit der Gottesmutter in der Weihnachtszeit gefeiert, bei den Katholiken des byzantinischen Ritus am 26. Dezember. Mit verehrt wird auch der heilige König David, der Ahnherr des heiligen Josef. Der ägyptische Josef und der König David gelten als alttestamentliche Vorbilder des heiligen Josef. St. Josef gilt als die Krone der Patriarchen, der alle übrigen an Weisheit und Würde übertrifft. Der ägyptische Josef wurde wie unser heilige Josef durch Träume geführt und war besonders ausgezeichnet durch die Keuschheit. Auf der Internet-Seite des orthodoxen Forums lesen wir unter dem Stichwort „heiliger Josef“, der Verlobte von Christodulos, über die orthodoxe Einsiedelei des heiligen Josef auf Patmos:
Diese Einsiedelei wurde von Geron (Altvater) Amphilochios gegründet. Er hatte einmal ein Gespräch mit einem Einsiedler über die verschiedenen Heiligen und wer wohl der größte unter ihnen sei. Da sagte der Einsiedler, das könne nur der heilige Josef, der Bräutigam der Gottesmutter, sein. Denn er war auserwählt mit der Allheiligen verlobt zu sein, das Gotteskind zu beschützen. Er wurde sogar gewürdigt, von Christus begraben und beweint zu werden.

Da es in Griechenland nicht viele Kirchen gibt, die dem heiligen Josef geweiht sind, entschloss sich Geron (Altvater) Amphilochios seine neu gegründete Einsiedelei dem heiligen Josef zu weihen. In einem Traum wurde ihm der Platz der Kirche gezeigt - eine Feuersäule erschien an dem Platz, wo die Kirche gebaut werden sollte. Geron Amphilochios sah auch den heiligen Josef in seiner Kirche die Öllampen entzünden.

Ikone des hl. Josef mit Jesuskind, etwa 1830, Archäologisches Museum Varna, Wikimedia Commons
Ikone des hl. Josef mit Jesuskind, etwa 1830, Archäologisches Museum Varna, Wikimedia Commons
Der selige Altvater Anthimos war der Überzeugung, dass der heilige Josef (Name bedeutet: Gott fügt hinzu) im Grund der größte aller Heiligen sei (nach der Gottesmutter). Er bat den Altvater Gerasimos vom Berg Athos eine Akolouthie für das Kloster des heiligen Josef in Kouwari zu dichten.


In der Vesper wird eine Idiomela gesungen:

Freue Dich im Herrn, die wahre Freude,
Seliger Josef, aller Gerechten Anklage.

Denn untadelig und gerecht im Gesetz bist Du geworden,
der Gerechtigkeit in Christos äußerste Vollkommenheit.

Denn als Augenzeuge hast Du seine leibliche Herabkunft zu uns gesehen,
und Vater bist Du genannt worden des,
der heller leuchtet als der Morgenglanz, nach dem Willen des Vaters.

Mit ihm ohne Maß in Gemeinschaft,
bist Du geheiligt an Seele und Leib
und vergöttlicht gemäß Deiner Teilhabe an Gott.

Aber als einer, der die größte Freudigkeit hat,
erbarme Dich, wir bitten Dich, unserer Seelen.


Später wird im 3. Ton gesungen:

Wer preist würdig Deine Tugenden o Allberühmter,
und den Ruhm und Glanz der Dir gegebenen Gnade?

Nach der unberührten Jungfrau warst ja Du es,
den Gott erwählte zum besseren Dienst an seiner geheimnisvollen Fleischwerdung,
Du selbst das Haus eines Dienenden.

Selig bist Du, dass Du den fleischgewordenen Gott gesehen und den offenbarten als Säugling herangezogen hast.

Vater bist du genannt, dem die Heerscharen der Engel an Rang nachstehen.

Deine Vertrautheit mit ihm nutzend,
flehe für uns ohne Unterlass, Gottesträger Josef,
zu ihm, der allein Erbarmen hat.


Die Doxa stellt fest:

Den unter den Heiligen überaus Geehrten und unter den Gerechten Hervorleuchtenden,
Josef, der allreinen Gottesmutter Bräutigam,
preisen wir einstimmig, alle wir Gläubigen.

Denn ausersehen von oben, wurde er, ein im verborgenen Ratschluss von Gott Erwählter,
als seines Wirkens im Fleische würdiger Diener angenommen,
der treu durchführte, wovon ihm der Ausgang anvertraut wurde.

Und in den Himmel versetzt, sieht er unverhüllt die Herrlichkeit des fleischgewordenen Gottes
und betet ohne Unterlass für unsere Seelen.


Im Orthros wird im 1. Ton gesungen:

Als den frommen Verlobten der Heiligen Jungfrau,
als den Gottesfreund und den Diener Gottes,
preisen wir froh Dich selig, würdigster Josef,
Dein lichtbringendes Gedächtnis feiernd,
in dem uns geschenkt werden möge Dein Wohlgefallen, der Du gesegnet mit Gnade.

Freue Dich, heiliger und gerechter Josef, Du schneller Helfer und Beschützer unserer Seelen!
(entnommen aus:  orthodexes-forum.de, Beitrag über den heiligen Josef, den Verlobten von Christodulos.

Bei den griechisch-katholischen Melkiten finden wir sogar ein eigenes Fest zu Ehren des Heimgangs vom heiligen Josef. Am 19. März heißt es im Kalender:
„Gedächtnis der heiligen Märtyrer Chrysanthus und Daria; Übergang in den Himmel von Josef, dem Verlobten der Jungfrau Maria.
Chrysanthus und Daria wurden Märtyrer in Rom 283 unter dem Kaiser Valerian.

Die Melkiten feiern an diesem Tag den Übergang (Heimgang) des heiligen Josef in den Himmel, des Gemahls der Jungfrau Maria.

All die Glorie von Josef rührt her von der Tatsache, dass er der Nährvater von Jesu Christi ist. Das ist, warum die byzantinische Kirche ihn besonders am 1. Sonntag nach Weihnachten verehrt. Im ersten Teil des 19. Jahrhunderts führte seine Seligkeit Maximos Mazloom, der Patriarch von Antiochien, Alexandria, Jerusalem und dem Osten, an diesem Tag ein anderes Fest des heiligen Josef ein, um seinen Übergang in den Himmel und sein Patronat zu feiern. Wahrlich, das Vorbild seiner Reinheit, Gebetskraft, Frömmigkeit und Demut ist eine mächtige Hilfe für unser geistliches Leben. Er ist auch der himmlische Patron von vermählten Paaren und von allen, die unter zeitlichen Sorgen leiden. St. Josef starb wahrscheinlich in den Armen von Jesus und Maria. Er genießt nun für immer im Himmel die beseligende Schau des Wortes, dessen Menschheit er so lange und so nahe auf Erden betrachtet hatte. Er wird zu Recht betrachtet als der heilige Patron von einem friedlichen und heiligen Tod und als ein Vorbild für die kontemplativen Seelen.


Troparion (1. Ton)

Die Reinheit, welche Dich außergewöhnlich sein ließ und die vollkommene Unschuld, die von Dir ausging, o gerechter und heiligster Josef, haben die Herzen der Gläubigen entzückt und uns den Weg zum englischen Leben gezeigt und auf der königlichen Straße, wobei die himmlischen Mächte erstaunt waren, als sie die Höhen Deiner unbeschreiblichen Glorie erfassten. Wir singen Dir auch eine Hymne:

Ehre sei dem einen, der Dich ehrte!
Ehre sei dem einen, der Dich krönte!
Ehre sei dem einen, der Dich als Fürsprecher für unsere Seelen weihte!


Kontakion (1. Ton)

Weil Du die Reinheit des Herzens liebtest, wurdest Du ein enger Freund des himmlischen Königs.
Weil er Dich erwählte, der Nährvater seines eingeborenen Sohnes zu sein, wurde Dir die immerwährende Jungfrau Maria als eine reine Braut anvertraut, wobei Du die auserwähltesten Gaben des Heiligen Geistes empfingst.
O heiliger Josef, bitte für die Rettung unserer Seelen!

(übersetzt aus: Byzantine daily worship, herausgegeben von Erzbischof Josef Raya, Alleluia-Press 1969, AK, Neudruck 1995, Alleluia-Press, p.o. box 1093, Allendale, NJ 07401)

Anmerkung:
In einigen Ostkirchen wird das Fest des heiligen Josef am 2. Weihnachtsfeiertag gefeiert, in anderen am Sonntag nach Weihnachten und zusammen mit der Gottesmutter und dem heiligen David. Bei den griechisch-katholischen Melkiten wird zusätzlich noch ein eigenes Fest vom Heimgang des heiligen Josef am 19. März gefeiert.

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