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Foto von einem Gemälde des Heiligsten Herzen Jesu (privat in Sölden/Kaisers  Fotograf: Josef Stocker)
Foto von einem Gemälde des Heiligsten Herzen Jesu (privat in Sölden/Kaisers Fotograf: Josef Stocker)

Herz Jesu Entstehung


Die Verehrung des heiligsten Herzens Jesu erhielt ganz besondere Impulse durch die heilige Gertrud von Helfta. Ihren Ursprung findet sie in der Durchbohrung der Seite unseres Herrn Jesus Christus, bei der sein heiligstes Herz durch die Lanze durchbohrt und geöffnet wurde. Im 19. Jahrhundert erhielt die Herz-Jesu-Verehrung einen besonderen Aufschwung durch die Offenbarungen des Herrn an die heilige Margareta Maria Alacoque, die kirchlich anerkannt sind. Im gläubigen Gottesvolk ist besonders das Abhalten der Herz-Jesu-Freitage üblich. An 9 Freitagen hintereinander (den ersten Freitagen des Monats) wird der Gottesdienst besucht und kommuniziert. Die Verheißungen Jesu an die heilige Maria Margareta Alacoque für seine Verehrer sind:

Verheißungen an die hl. Margareta Maria Alacoque für seine Verehrer:

1. Ich werde ihnen die für ihren Stand notwendigen Gnaden verleihen.
2. Ich werde ihren Familien den Frieden schenken.
3. Ich werde sie in allen ihren Leiden trösten.
4. Ich werde über alle ihre Unternehmungen den reichsten Segen ausgießen.
5. Ich werde ihre sichere Zuflucht im Leben und vor allem in der Stunde des Todes sein.
6. Die Sünder werden in meinem Herzen ein Meer des Erbarmens finden.
7. Die lauen Seelen werden eifrig werden.
8. Die eifrigen Seelen werden rasch auf dem Weg zur Vollkommenheit voranschreiten.
9. Ich werde selbst die Häuser segnen, in denen ein Bild meines heiligsten Herzens aufgestellt und verehrt wird.
10. Ich werde den Priestern die Gabe verleihen, selbst die verhärtesten Sünder zu bekehren.
11. Die Namen jener, die diese Verehrung fördern, werden in meinem Herzen eingeschrieben und nie daraus getilgt werden.
12. Ich verspreche dir im Übermaß der Barmherzigkeit meines Herzens, dass meine allmächtige Liebe all jenen, die an neun aufeinanderfolgenden ersten Monatsfreitagen die heilige Kommunion empfangen, die Gnade eines bußfertigen Todes verleihen wird. Sie werden nicht im Stand der Ungnade und nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben. Mein göttliches Herz wird ihre sichere Zufluchtsstätte im letzten Augenblick sein.

Foto der seligen Sr. Maria vom Göttlichen Herzen (Gräfin Droste zu Vischering)
Foto der seligen Sr. Maria vom Göttlichen Herzen (Gräfin Droste zu Vischering)
Die selige Schwester Maria vom Göttlichen Herzen

Gräfin Maria wurde geboren als eines der neun Kinder des Erbdrosten Clemens Graf Droste zu Vischering und seiner Gemahlin Helene, geb. Gräfin von Galen. Sie erblickte mit ihrem Zwillingsbruder Max am 8. September 1863 im Erbdrostenhof zu Münster das Licht der Welt.
Sie trat am 21. November 1888 in das Kloster der Schwestern vom Guten Hirten in Münster ein. Hier empfing sie am 10. Januar 1889 das hl. Ordenskleid und den Namen Schwester Maria vom Göttlichen Herzen; hier legte sie am 29. Januar 1891 die ewigen Gelübde ab, wodurch sie sich als ein Ganzopfer der Liebe Dem schenkte, Der schon immer König und Mittelpunkt ihres Herzens gewesen war.

Nach nur 3 Jahren seeleneifrigen Wirkens im Sinne ihres vierten Gelübdes an der Jugend des Guten Hirten in Münster kam vom Generalmutterhause die Berufung zur Oberin nach Porto in Portugal. Sogleich reiste sie zu ihrem neuen Bestimmungsort ab, wo mit ihrem Eintreffen eine Zeit himmlischen Segens für das bisher so schwer geprüfte Haus begann.

Es folgten Jahre unermüdlicher Arbeit eines weitreichenden Apostolates und vor allem unermeßlicher Prüfungen und Leiden. Fast zwei Jahre war sie ganz an das Krankenlager gefesselt, glücklich, für den Herrn leiden zu dürfen, getröstet durch Seine Ansprachen und Belehrungen, von ihm aufgefordert, an den Heiligen Vater Leo XIII. zu schreiben und ihn zu bitten, die ganze Welt dem Heiligsten Herzen Jesu zu weihen.

Nach sorgfältiger Prüfung dieser Bitte ordnete der Heilige Vater durch die Enzyklika „Annum Sacrum" an, daß diese Weihe in jeder Kirche des Erdkreises vollzogen werden sollte. Sie selbst aber, die Botin dieser Weihe, ging am Tage vor dem Herz-Jesu Fest des Jahres 1899, am 8 Juni, zur himmlischen Heimat, zum Herzen des ewigen Guten Hirten.

1921 - 1926 fand der Informativprozeß für die Seligsprechung in Porto, Angers und Münster statt. 1942 wurde der apostolische Prozeß eröffnet. Bei der Öffnung des Sarges am 10.11.1944 wurde Schwester Maria unversehrt vorgefunden. Am 1.11.1975 erfolgte ihre Seligsprechung durch Papst Paul VI.

Die selige Sr. Maria war eine große Verehrerin des Kostbaren Blutes. Den ganzen Monat Juli hindurch verehrte sie es besonders durch eigene Andachtsübungen. Sie erhielt die Versicherung Jesu, daß er ihre Seele (in seinem Blute) wasche und reinige. Sr. Maria hatte Gott ihr Leben vor dem Altar der Heiligen Drei Könige in Köln angeboten und der Herr nahm dieses Opfer an für die Weltweihe an Sein Heiligstes Herz. Der Bittbrief der seligen Sr. Maria an Papst Leo XIII. wegen dieser Weltweihe zeugt von ihrer einmaligen Begnadung.


Bitte der seligen Sr. Maria vom Göttlichen Herzen

„Nachdem ich während der heiligen Wandlung", so schreibt sie, „den lieben Heiland gebeten, in seinem Göttlichen Blute auf die Fürbitte der hl. Theresia meine Seele von allen Sünden zu reinigen, wurde mir von ihm die süße Versicherung zuteil, daß er mir alles verzeihe und meine Seele so wasche und reinige, daß ich einen weiteren Schritt in seiner Vertraulichkeit machen dürfe."


Petition der seligen Sr. Maria vom Göttlichen Herzen an Papst Leo XIII. mit der Bitte um die Weltweihe an das Heiligste Herz Jesu:

„Heiligster Vater! „Tiefbeschämt komme ich abermals zu den Füßen Ew. Heiligkeit mit der demütigen Bitte, mir verstatten zu wollen, noch einmal zu Ihnen von dem Gegenstande sprechen zu dürfen, über welchen ich im verflossenen Monat Juni an Ew. Heiligkeit geschrieben habe. Damals hatte ich einen tödlichen Anfall kaum überstanden, und meine Kräfte erlaubten mir nur, einen Brief zu diktieren. Jetzt bin ich zwar immer noch krank und an das Lager gebannt, allein es ist mir wenigstens möglich, mit Bleistift zu schreiben. In meinem letzten Briefe habe ich Ew. Heiligkeit einige Gnaden anvertraut, welche der Heiland in seiner unendlichen Barmherzigkeit mir zu gewähren sich würdigte, ohne auf mein Elend zu schauen. Mit Beschämung gestehe ich Ew. Heiligkeit, daß er seitdem fortfuhr, mich mit der gleichen Barmherzigkeit zu behandeln. Auf ausdrücklichen Befehl unseres Herrn und mit Zustimmung meines Beichtvaters komme ich in tiefster Ehrfurcht und vollkommenster Unterwerfung, Ew. Heiligkeit einige neuerliche Mitteilungen zu machen, welche der Heiland sich würdigte, an mich über denselben Gegenstand ergehen zu lassen, den mein erster Brief behandelte.

„Als Ew. Heiligkeit im letzten Sommer von einem Unwohlsein befallen wurden, welches angesichts Ihres hohen Alters die Herzen Ihrer Kinder mit Sorge erfüllte, gab mir der Heiland den süßen Trost, daß er die Tage Ew. Heiligkeit zur Bewerkstelligung der Weihe der ganzen Welt an sein Göttliches Herz verlängern werde. Später, am ersten Freitag im Dezember, sagte er mir, er habe die Tage Ew. Heiligkeit gefristet, um Ihnen noch diese Gnade (die Vornahme der Weihe) zu gewähren, und wenn Sie diesen Wunsch seines Herzens erfüllt hätten, so müßten sich Ew. Heiligkeit bereithalten..., und er fuhr fort: „In meinem Herzen ... Trost ... eine sichere Zuflucht im Tode und im Gerichte." Er hinterließ mir den Eindruck, daß Ew. Heiligkeit nach Vornahme der Weihe bald Ihre Pilgerschaft hienieden vollenden würden.

„An der Vigil des Festes der Unbefleckten Empfängnis ließ mich der Heiland erkennen, daß er durch diesen neuen Aufschwung, welchen die Verehrung seines Göttlichen Herzens nehmen soll, ein neues Licht über die ganze Welt will leuchten lassen, und die Worte der dritten Weihnachtsmesse: Quia hodie descendit lux magna super terram, drangen mir ins Herz. Ich glaubte, dieses Licht zu schauen (innerlich), das Herz Jesu, diese anbetungswürdige Sonne, welche ihre Strahlen auf die Erde herabsandte, zuerst auf einen engeren Kreis, dann sie ausbreitend und endlich die ganze Welt erleuchtend. Und er sagte: „Vom Glanze dieses Lichtes werden die Völker und Nationen erleuchtet und von seiner Glut wieder erwärmt werden." Ich erkannte das sehnlichste Verlangen, das er hat, sein anbetungswürdiges Herz mehr und mehr verherrlicht und erkannt zu sehen und seine Gaben und Segnungen über die ganze Welt auszugießen. Und er erwählte Ew. Heiligkeit, indem er Ihre Tage verlängerte, auf daß Sie ihm diese Ehre zu erweisen vermöchten, sein beleidigtes Herz zu trösten und auf Ihre Seele erlesene Gnaden herabzuziehen, welche diesem Göttlichen Herzen entquellen, dem Borne jeglicher Gnade, der Stätte des Friedens und des Glückes. Ich fühle mich unwürdig, all dies Ew. Heiligkeit mitzuteilen. Aber nachdem mich der Heiland mehr und mehr von meinem Elende durchdrungen und mich die Hingabe meiner selbst als Opfer und Braut seines Herzens hatte erneuern lassen, indem ich gern jede Art von Leiden, Verdemütigung und Mißachtung annahm, gab er mir den gemessenen Befehl, an Ew. Heiligkeit abermals über diesen Gegenstand zu schreiben.

„Es könnte befremden, daß der Heiland diese Weihe der ganzen Welt verlangt und sich nicht an der Weihe der katholischen Kirche genügen läßt. Aber so glühend ist sein Wunsch, zu herrschen, geliebt und verherrlicht zu werden und alle Herzen mit seiner Liebe und Barmherzigkeit zu entzünden, daß er will, Ew. Heiligkeit möchten ihm die Herzen aller jener darbringen, welche ihm durch die heilige Taufe gehören, um ihnen die Rückkehr zur wahren Kirche zu erleichtern. Ingleichen die Herzen aller jener, welche das geistige Leben noch nicht durch die Taufe empfangen haben, für die er aber auch sein Leben und Blut dahingegeben, die ebenso berufen sind, eines Tages Kinder der heiligen Kirche zu werden, um durch dieses Mittel ihre geistige Geburt zu beschleunigen.

"In meinem Briefe vom Juni habe ich die Gnaden dargelegt, welche der Heiland infolge dieser Weihe gewähren will, sowie die Art und Weise, wie sich die Weihe nach seinem Willen vollziehen soll. In Anbetracht des erneuten Drängens des Herrn nahe ich mich abermals, um mit kindlichster Unterwürfigkeit und der größten Inständigkeit Ew. Heiligkeit zu bitten, dem Heilande den erwünschten Trost zu bieten und der Verehrung seines Göttlichen Herzens neuen Aufschwung verleihen zu wollen, wie es der Heiland Ihnen eingeben wird. Der Heiland hat mir zwar nur unmittelbar von der Weihe gesprochen, allein er zeigte mir auch zu wiederholten Malen sein sehnliches Verlangen, sein Herz mehr und mehr verherrlicht und geliebt zu sehen zum Heile der Nationen. Mir scheint, es wäre ihm angenehm, wenn die Andacht der ersten Monatsfreitage zunähme - und dies durch eine Aufmunterung seitens Ew. Heiligkeit an Klerus und Gläubige sowie durch die Verleihung neuer Ablässe. Der Heiland hat mir dies nicht so ausdrücklich gesagt, wie er von der Weihe sprach, aber ich glaube diesen lebendigen Wunsch seines Herzens zu ahnen, ohne indessen denselben behaupten zu können.

„Nachdem ich nun in aller Offenheit und Einfalt Ew. Heiligkeit berichtet habe, erübrigt mir nur noch, Sie, Heiligster Vater, in tiefster Demut wegen meiner Kühnheit um Verzeihung anzuflehen und zu bitten, Sie wollen geruhen, die Huldigung meiner kindlichsten Ergebenheit gegen die heilige Kirche und die erhabene Person Ew. Heiligkeit entgegenzunehmen, der ich mich in vollkommenstem Gehorsam unterwerfe.

„Geruhen Sie, Heiligster Vater, mit unsern Schwestern und Schützlingen diejenige zu segnen, welche ehrfurchtsvoll den Fuß Ew. Heiligkeit küßt und die Ehre hat, sich zu nennen

Ew. Heiligkeit
demütigste und gehorsamste Tochter
Schwester Maria vom Göttlichen Herzen, Droste zu Vischering,
Oberin des Klosters vom Guten Hirten zu Porto.

Porto (Portugal), 6. Januar 1899."

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