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Bildnachweis: Darstellung des heiligen Petrus Claver an der Außenwand der Kirche in Bebedoure (Brasilien). Fotografiert von Sr. M. Silvia Simas, SSPC, entnommen aus der Broschüre Heiliger Petrus Claver (1580-1654) Sklave der Sklaven, Herausgeber: Missionsschwestern vom heiligen Petrus Claver.
Bildnachweis: Darstellung des heiligen Petrus Claver an der Außenwand der Kirche in Bebedoure (Brasilien). Fotografiert von Sr. M. Silvia Simas, SSPC, entnommen aus der Broschüre Heiliger Petrus Claver (1580-1654) Sklave der Sklaven, Herausgeber: Missionsschwestern vom heiligen Petrus Claver.

Heiliger Petrus Claver Entstehung


Der heilige Petrus Claver, Patron der Menschenrechte und „Sklave der Sklaven“

Leo X. sagte über den heiligen Petrus Claver: „Außer dem Leben Christi hat mich kein anderer so tief beeindruckt wie das des großen Apostels Petrus Claver“. Das Fest dieses Heiligen wird am
9. September gefeiert. Petrus Claver, ein Jesuit aus Katalonien, arbeitete 40 Jahre lang in Cartagena. Er wirkte für die Sklaven aus Afrika, die auf dem Markt verkauft wurden. Er betreute sie als guter Hirte und er half ihnen medizinisch. Papst Benedikt XV. ernannte den heiligen Petrus Claver zum Patron von Kolumbien.

Ganz bewundernswert und übermenschlich war die Fürsorge des heiligen Petrus Claver für die kranken Sklaven. Maria Theresia Ledochowska, die Gründerin der St. Petrus-Claver-Sodalität, setzte sich ganz besonders für die Antisklavereibewegung und die afrikanischen Missionen ein. Die von ihr gegründete Schwesternkongregation hat die kleine Broschüre über den heiligen Petrus Claver herausgegeben. Im Kapitel „Sorge für die Kranken“ auf Seite 16 heißt es: „Den Kranken galt die besondere Sorge des Heiligen. So besuchte er 14 Jahre lang täglich einen alten Afrikaner, der in einer elenden Hütte am Rande der Stadtmauer dahinsiechte. Oft sah man den Pater im Spital von St. Sebastian die demütigsten Dienste verrichten, mitunter in Begleitung von Schülern des Kollegs, um sie mit der Sorge für die Ärmsten vertraut zu machen. Im Spital von St. Lazarus am Stadtrand widmete er sich den Leprakranken. Hier kannte seine Liebe keine Grenzen und keine Vorsicht. Er legte die Kranken auf seinen eigenen Mantel. Bruder Gonzalez sagt, dass die Begleiter den Gestank kaum ertragen konnten, und dass der Mantel oft bis zu viermal am Tag gewaschen werden musste. Es gibt Zeugen, die berichten, dass Petrus Claver die von den Handschellen und Ketten verursachten Wunden der Sklaven geküsst habe. Die Sklavin Isabel Folupo erklärte: „Er war für alle Schwarzen Zuflucht und Schutz. Zu ihm kamen sie mit ihren Nöten, um Trost und Hilfe zu erlangen, denn er tröstete sie nicht nur mit Worten, sondern trat auch bei ihren Herren dafür ein, dass sie nicht gequält und unnötig bestraft wurden.“ Es versteht sich, dass die Sklavenhändler keine Freunde von Petrus Claver waren. Die weißen Sklavenbesitzer waren ihm ebenfalls nicht gewogen und behaupteten, mit seiner übertriebenen Sorge mache er die Sklaven nur unverschämt. Trotzdem hatte Petrus Claver auch unter den Wohlhabenden große Freunde. Isabella von Urbina und andere unterstützten ihn mit finanziellen Mitteln für seinen unermüdlichen Einsatz. Wenige Tage vor seinem Tod ließ sich Pater Claver auf einem Tragesessel zum Haus von Donna Isabella bringen, um sich von seiner großen Mitarbeiterin zu verabschieden. Und als Petrus starb, ließ die adelige Frau ihre Sklavin Margaritha aus Capoverde frei. Diese hatte ihm all die Jahre hindurch in einem verborgenen Heldentum mit der Zubereitung von Speisen für die Leprakranken von St. Lazarus ihre Dienste erwiesen. Am
8. September 1654 verstarb Petrus Claver in den Morgenstunden. Zwei Tage vorher, am 6. September, bat er um die heilige Kommunion und man möge ihn zu einem letzten Besuch beim Bild der Madonna vom Wunder in die Kirche tragen. Ganz Cartagena war auf den Beinen, um bei seinem Begräbnis dabei zu sein.

Anmerkung:
Es wird berichtet, dass jährlich 12-14 Schiffe mit Sklaven in Cartagena ankamen. In jedem von ihnen sollen sich 300-600 Menschen zusammengepfercht befunden haben. Sobald Petrus Claver ein solches Schiff erblickte, beeilte er sich, mit den Dolmetschern zusammen, auf die Schiffe zu gehen und den Ankommenden zur Stärkung Kekse, Wein, Brandwein, Konserven und Frischobst mitzubringen. Der heilige Petrus Claver taufte nach eigenen Angaben mehr als 300000 Sklaven.

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