Zurück zur Startseite!
Suche:
EN FR IT ES PT PL UA RU


ONLINE-KIRCHE DES BARMHERZIGEN JESUS
SANKT-JOSEFS-ONLINE-KIRCHE
Linkes Seitenschiff
»   Barmherziger Jesus
»   Muttergottes der Barmherzigkeit
»   Heilige Maria Faustyna Kowalska
»   Heilige Maria Magdalena
»   Heiliges Antlitz Christi
»   Name Jesu
»   Heilige Klara von Assisi
»   Heiliger Franz von Assisi
»   Heiliger Antonius
»   Heiliger Bernardin von Siena
»   Heiliger Leopold Mandic
»   Heiliger Maximilian Kolbe
»   Immaculata
»   Heilige Bernadette Soubirous
»   Unsere Liebe Frau von Fatima
»   Der Rosenkranz
»   Heilige Anna
»   Prager Jesuskind
»   Heiliger Josef
»   Eucharistische Anbetung
»   Kreuzwegstationen
»   Heiliger Andreas Bessette
»   Heiliger Pater Pio
»   Heilige Philomena
»   Heiliger Pfarrer von Ars
»   Heilige Birgitta von Schweden
»   Heiliger Petrus Claver
»   Heilige Theresia vom Kinde Jesu
»   Heiliger Bruder Rafael Arnáiz Barón
Altarbereich
Rechtes Seitenschiff
ONLINE-KAPELLE DER GOTTESMUTTER MARIA DER KNOTENLÖSERIN
VIRTUELLE GEBETSKAPELLE FÜR KREBSKRANKE
VIRTUELLE GEBETSKAPELLE FÜR PSYCHISCH KRANKE
ONLINE-KAPELLE DES HEILIGEN CHARBEL
ONLINE-KIRCHE DER HEILIGEN PHILOMENA
DER IRISCHE SEGENSGARTEN
Live-Stream Eucharistische Anbetung



Der heilige Franz und Geschichten aus seinem Leben, Guido di Graziano, nach 1270, Hochgeladen von: Eugene a - Wikimedia Commons
Der heilige Franz und Geschichten aus seinem Leben, Guido di Graziano, nach 1270, Hochgeladen von: Eugene a - Wikimedia Commons

Heiliger Franz von Assisi - Gebete


Antwort auf die Liebe Gottes

Herr, ich bitte dich, daß das Feuer
und die milde Kraft deiner Liebe
meinen Sinn von allem befreien,
was unter dem Himmel ist,
damit ich sterbe
aus Liebe zu deiner Liebe,
wie du hast sterben wollen
aus Liebe zu meiner Liebe.

Der Franziskaner Ubertino da Casale (1273-1317) überliefert dieses Gebet, das zwar nicht von Franziskus stammt, das er aber gern gesprochen hat


Die Armut - Mein ganzer Reichtum

Herr, zeige mir die Armut,
die du so geliebt hast.
Barmherziger Jesus,
hab Erbarmen mit mir;
ich bin erfüllt von Sehnsucht
nach meiner Herrin, der Armut,
ohne sie finde ich keine Ruhe.
Herr, du hast in meinem Herzen
die Liebe zu ihr geweckt;
gewähre mir das Vorrecht,
sie zu besitzen.
Ich sehne mich danach,
reich zu sein an diesem Schatz.
Inständig bitte ich dich,
er möge mir und den Meinen immer gehören.
Jesus, der du ganz arm warst,
nichts unter dem Himmel
möchte ich mein Eigen nennen;
ich will leben nur von dem,
was andere mir geben.

Überliefert von Ubertino da Casale in seinem Werk A rbor Vitae.

Vor dem Kreuz in San Damiano

Franziskus, der Sohn eines wohlhabenden Textilkaufmanns, ist gerade 25 Jahre alt, als er in der Kirche San Damiano den Ruf vernimmt, das verfallene Haus Gottes wiederherzustellen. Vor dem bekannten Kreuzbild, das heute in der Kirche S. Chiara zu Assisi aufbewahrt wird, antwortet er dem Herrn mit folgendem Gebet (es ist der älteste von Franziskus erhaltene Text):

Höchster, glorreicher Gott,
erleuchte die Finsternis meines Herzens,
schenke mir den rechten Glauben,
eine gefestigte Hoffnung
und vollendete Liebe.
Herr, gib mir das rechte Gespür,
damit ich deinen heiligen Auftrag
erkennen und wahrhaft erfüllen kann.

(2 Cel 10)


Segen für Bruder Leo

Der Herr segne und behüte dich.
Er lasse sein Antlitz über dir leuchten
und erbarme sich deiner.
Er wende dich dir zu
und schenke dir Frieden.
Der Herr segne dich, Bruder Leo.

Bruder Leo hat auf dem Blatt, das er immer bei sich trug, vermerkt: „Der selige Franziskus hat diesen Segen mit eigener Hand für mich, Bruder Leo, geschrieben." Die Formulierung übernimmt fast wörtlich den Segen, den Aaron über die Israeliten sprechen sollte (vgl. Num 6, 24-26).


Sonnengesang des hl. Franziskus, Mosaik von Schwester Ludgera in der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main, Hochgeladen von: Rotatebot - Wikimedia Commons
Sonnengesang des hl. Franziskus, Mosaik von Schwester Ludgera in der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main, Hochgeladen von: Rotatebot - Wikimedia Commons
Der Sonnengesang

Der Sonnengesang, das Sonnenlied, ist sicher das bekannteste Gebet des Franziskus. Es ist eng mit seinem Leben verknüpft. Die ersten Strophen komponiert der Heilige, als er schwer krank und innerlich bedrückt bei der Kirche San Damiano weilt (1224/1225).
Als einziges Werk des Franziskus ist das Sonnenlied in altitalienischer Sprache verfaßt. Es ist eines der wichtigsten literarischen Dokumente für die damalige Volkssprache. Daher soll es in dieser Ausgabe auch in der Originalsprache wiedergegeben werden.
„Wie einst die drei Jünglinge im brennenden Feuerofen alle Elemente zu Lob und Verherrlichung des Schöpfers einluden, so verherrlichte Franziskus in allen Kreaturen den Schöpfer und Lenker aller Dinge." So kommentiert Thomas von Celano den Sonnengesang.' (1 Cel 80)
Bonaventura, der große Gelehrte des Franziskanerordens (gestorben 1274), erklärt die Beziehung des Franziskus zu den Geschöpfen mit einem Vergleich: „Wie in vielen kleinen Bächen fand er in den einzelnen Geschöpfen den Quell aller Güte. Als ob er in dem Zusammenspiel der Kräfte und Handlungen, die Gott ihnen verliehen hat, gleichsam eine himmlische Melodie vernommen hätte, ermahnte er liebevoll alles Geschaffene, den Herrn zu loben." (Großes Franziskusleben IX 1)
Als zwischen dem Bürgermeister und dem Bischof von Assisi ein Streit ausbricht, fügt Franziskus die Strophe über das Verzeihen hinzu. Die Legende berichtet, daß die beiden sich versöhnten, als ihnen die Brüder das Lied vorsangen.
Die Strophe über den „Bruder Tod" entsteht, als Franziskus 1226 sich dem neuen Leben nahefühlt.
„Wenn ihm die Krankheit sehr zusetzte, fing er an den Sonnengesang zu singen. Später ließ er ihn durch seine Brüder vorsingen, damit er in der Betrachtung des Gotteslobes seine Schmerzen und Krankheiten vergesse." (Spiegel der Vollkommenheit). Er pflegte zu sagen: „Wenn am Morgen die Sonne aufgeht, sollte jeder Mensch Gott loben, der sie zu unserem Nutzen geschaffen hat. Denn ihr verdanken wir; daß unsere Augen den hellen Tag sehen. Und am Abend, wenn es dunkel wird, sollte jeder Mensch Gott loben für unseren Bruder Feuer; denn ihm verdanken wir, daß die Nacht erhellt wird. Für diese Gaben der Schöpfung sollen wir den Schöpfer besonders loben, aber auch für alle anderen Gaben, die wir täglich brauchen."


Sonnengesang:

Höchster Herr,
du bist allmächtig und gut,
dir allein gebührt Lob und Ruhm,
Dank und Ehre;
kein Mensch ist würdig,
deinen Namen auch nur zu nennen.

Alle deine Geschöpfe
sollen dich preisen, Herr!
Vor allem unsere Sonne, die edle Schwester,
sie bringt uns den Tag und das Licht;
schön und strahlend in mächtigem Glanz
ist sie ein Gleichnis deiner Herrlichkeit.

Es preise dich, Herr,
der Bruder Mond und die Sterne!
Du hast sie am Himmel gebildet,
sie leuchten kostbar und schön.

Es preise dich, Herr,
der Bruder Wind und die Luft!
Durch bewölkten und heiteren Himmel,
durch jegliches Wetter
erhältst du deine Geschöpfe am Leben.

Es preise dich, Herr,
unsere Schwester, das Wasser!
Es ist so nützlich und demütig,
so köstlich und rein.

Es preise dich, Herr,
unser Bruder, das Feuer!
Damit erleuchtest du uns die Nacht,
schön ist es und lebendig,
gewaltig und stark.

Es preise dich, Herr,
unsere Schwester, die Mutter Erde!
Sie trägt und erhält uns,
sie bringt vielerlei Früchte hervor,
Kräuter und bunte Blumen.

Es preisen dich, Herr,
alle, die einander vergeben,
weil sie dich lieben;
alle, die Krankheit ertragen und Elend.
Selig, die leiden in Frieden,
sie werden von dir, dem Höchsten, geehrt.

Es preise dich, Herr,
unser Bruder, der leibliche Tod!
Ihm kann niemand entrinnen.
Wehe denen, die sterben in schweren Sünden.
Selig, wer heimgeht in deinem heiligen Willen,
die Mächte des ewigen Todes
haben keine Gewalt über ihn.

Lobet und preiset meinen Herrn,
danket und dienet ihm in großer Demut.


Sein Sterben

Als Franziskus erkennt, daß die Stunde seines Todes gekommen ist, ruft er zwei seiner Brüder, die ihm besonders lieb waren, und trägt ihnen auf, mit lauter Stimme den Sonnengesang zu singen. Er selbst betet, so gut er kann, den Psalm 142:

Mit lauter Stimme rufe ich zum Herrn, vernimm doch mein Flehen ...

Danach spricht er zu Bruder Elias: Gott ruft mich zu sich. Meinen Brüdern in der Nähe und in der Ferne verzeihe ich alle Vergehen und alle Schuld. Tue ihnen das kund, und segne sie an meiner Statt.

Im Himmel und auf Erden
segne dich Gott, der König des Weltalls!
Ich segne dich,
soviel ich kann und mehr als ich kann.
Und was ich nicht vermag,
gewähre dir, der alles vermag.
Allen Segen, den du wünscht,
mögest du finden,
und was du in der rechten Weise erbittest,
möge dir erfüllt werden.

Zum Arzt, der anwesend ist, sagt er: Mut, Bruder Arzt, sag mir nur, daß der Tod sehr nahe ist; er wird mir die Pforte zum Leben sein. - Frohen Herzens lädt er den Tod zu sich ein wie einen Gast:

Sei willkommen, mein Bruder Tod!

(2 Cel 217; 1 Cel 108)

Der heilige Franz von Assisi umarmt Jesus am Kreuz, Öl auf Leinwand, Hochgeladen von:Alekjds - Wikimedia Commons
Der heilige Franz von Assisi umarmt Jesus am Kreuz, Öl auf Leinwand, Hochgeladen von:Alekjds - Wikimedia Commons
Dankgebet

Allmächtiger, höchster und erhabener Gott,
heiliger und gerechter Vater,
Herr, König des Himmels und der Erde:
Wir danken dir,
daß du gegenwärtig bist
und in deinem heiligen Willen
durch deinen einzigen Sohn
und durch deinen Heiligen Geist
alles erschaffen hast:
die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Du hast uns geformt
nach deinem Bild und Gleichnis
und uns mit dem Paradies umgeben;
wir aber haben uns von dir entfernt
durch unsere eigene Schuld.
Wir danken dir,
daß du uns durch
deinen Sohn erschaffen hast;
wir danken dir für deine heilige Liebe,
mit der du uns geliebt hast.
Als wahrer Gott und wahrer Mensch
ist Christus auf die Welt gekommen,
geboren aus der seligen
und allzeit reinen Jungfrau Maria;
durch sein Kreuz,
sein Blut und seinen Tod
hat er uns von der Knechtschaft
der Sünde befreit.

Wir danken dir, weil dein Sohn
wiederkommen wird in Herrlichkeit,
um zu richten, die nicht umkehren
und dich nicht erkennen wollten.
Allen aber, die dich erkannt, angebetet
und dir in Buße gedient haben,
wird er sagen:
Kommt, ihr Gesegneten meines Vaters,
nehmt das Reich in Besitz,
das euch bereitet ist
seit Anbeginn der Welt.
Wir sind nicht würdig,
deinen Namen anzurufen,
aber wir bitten inständig,
unser Herr Jesus Christus,
dein geliebter Sohn,
an dem du dein Wohlgefallen hast,
möge mit dem Tröster, dem Heiligen Geist,
dir danken für alles Große,
das du durch ihn an uns getan hast.
Alleluja.

Und die wunderbare, selige Mutter,
die allzeit reine Jungfrau Maria,
die heiligen Engel Michael,
Gabriel und Raphael,
die Seraphim und Cherubim,
die Mächte und Gewalten,
alle Engel und Erzengel,
Johannes der Täufer
und Johannes der Evangelist,
Petrus und Paulus,
die Patriarchen und Propheten,
die Unschuldigen Kinder,
die Apostel, Evangelisten und Jünger,
die Märtyrer, Bekenner und Jungfrauen,
die seligen Elias und Henoch
und alle Heiligen, die waren,
kommen werden oder gegenwärtig leben,
sie alle bitten wir voll Demut,
sie mögen dir, Vater, für alles danken,
dir, dem höchsten, wahren, ewigen
und lebendigen Gott,
deinem vielgeliebten Sohn,
unserm Herrn Jesus Christus
und dem Heiligen Geist, dem Tröster,
in alle Ewigkeit.

Ähnlich wie in der Präfation der Eucharistiefeier erklingt in diesem Lobpreis eine Gesamtschau des göttlichen Schöpfungs- und Erlösungsplanes. Der Dankgesang, der viele Schriftstellen miteinander verknüpft, steht im 23. Kapitel der nicht bullierten (nicht bestätigten) Regel, die zwischen 1210 und 1221 abgefaßt wurde.

Der heilige Franziskus von Assisi singt den Sonnengesang, Hochgeladen von: Ras67 - Wikimedia Commons
Der heilige Franziskus von Assisi singt den Sonnengesang, Hochgeladen von: Ras67 - Wikimedia Commons

Lobgebet

Fürchtet Gott, und erweist ihm die Ehre!
Würdig bist du, Herr,
zu empfangen Lob und Preis.
Alle, die ihr den Herrn fürchtet, lobet ihn.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Lobet den Herrn, Himmel und Erde,
lobet ihn, Flüsse und Meere,
ihr Kinder Gottes, preiset den Herrn!
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht,
laßt uns jubeln und seiner uns freun.
Du bist der König Israels.
Alles, was atmet, lobe den Herrn!
Lobet den Herrn, denn er ist gut;
wer dies liest, preise den Herrn!
Lobet den Herrn, all seine Werke,
ihr Vögel des Himmels, preiset den Herrn!
Lobet den Herrn, ihr Kinder alle,
ihr jungen Männer und ihr Mädchen,
preiset den Herrn!
Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde,
zu empfangen Lob, Ruhm und Ehre.
Gepriesen sei die heilige Dreifaltigkeit
und ungeteilte Einheit.
Heiliger Erzengel Michael, steh uns bei!

Diese Anrufungen hat Franziskus wahrscheinlich eigenhändig auf eine Holztafel geschrieben. Sie war für den Altar einer Einsiedelei in Umbrien (Cesi di Termi) bestimmt.


Gebete zur Gottesmutter Maria

Sei gegrüßt, Frau und Königin,
heilige Gottesmutter Maria!
Du bist die Jungfrau, Bild der Kirche,
erwählt vom Vater im Himmel,
geheiligt von seinem geliebten Sohn
und seinem Geist, dem Tröster.
In dir war und bleibt die Fülle der Gnade
und alles, was gut ist.
Sei gegrüßt, du sein Palast.
Sei gegrüßt, du sein Zelt.
Sei gegrüßt, du seine Wohnung.
Sei gegrüßt, du sein Gewand.
Sei gegrüßt, du seine Magd.
Sei gegrüßt, du seine Mutter.


Mutter Gottes,
du bist heilig, wunderbar 'und voll Milde,
bitte für uns den König,
der dem Tod ausgeliefert wurde,
deinen geliebten Sohn,
unseren Herrn Jesus Christus,
daß er uns unsere Sünden vergebe
durch seine Güte,
in der Kraft seiner Menschwerdung
und seines gewaltsamen Todes.
(aus: Spiegel der Vollkommenheit)


Heilige Jungfrau Maria,
unter allen Frauen der Welt
bist du besonders gesegnet.
Du bist Tochter und Magd
des höchsten Königs,
des Vaters im Himmel,
Mutter unseres Herrn Jesus Christus,
Braut des Heiligen Geistes.
Bitte für uns
mit dem heiligen Erzengel Michael,
mit allen Mächten des Himmels,
mit allen Heiligen
bei deinem geliebten Sohn,
unserem Herrn und Meister.


Die heilige DEMUT
überwindet den Hochmut,
sie ist größer als die Großen dieser Erde
und als alles auf dieser Welt.
Die heilige LIEBE
kennt keine Anfechtungen durch den Teufel
und keine Versuchung durch die Sinne,
die Ängste dieser Welt sind ihr fremd.
Der heilige GEHORSAM
überwindet das selbstsüchtige
Wollen des Menschen,
kreuzigt das eigene Ich
und macht den Leib bereit
zum Gehorsam gegenüber dem Geist
und gegenüber dem Bruder;
er macht den Menschen zum Diener aller,
nicht nur der Menschen,
sondern sogar der wilden Tiere,
soweit es der Herr im Himmel erlaubt.

Wie einzelne Personen spricht Franziskus die Tugenden an; er grüßt die „Königin" und die „Herrinnen", die Christus, dem König, dienen. Das christliche Leben ist ein unteilbares Ganzes, das sich in verschiedenen Grundhaltungen, den Tugenden, auffächert. Daher kann Franziskus sagen: „Wer eine verletzt, besitzt keine"; denn er zerbricht die innere Mitte, von der alles zusammengehalten wird.


Seid gegrüßt,
ihr heiligen Tugenden alle!
Durch die Gnade und die Erleuchtung des Heiligen Geistes
werdet ihr in die Herzen ausgegossen, damit Ungläubige zu Menschen werden, die Gott treu sind.

Dieser „Gruß an die Tugenden" wird in den Handschriften oft unmittelbar mit dem „Gruß an die Gottesmutter" (siehe S. 71) überliefert. Über Zeit und Umstände der Entstehung ist nichts
bekannt.


Die Gebete vom hl. Franz wurden entnommen aus: Franz von Assisi, Gebete, Herausgegeben von Wolfgang Bader, Verlag Neue Stadt, München, 1. Auflage 1986

Die Portiuncula, die Kapelle Santa Maria degli Angeli drei Kilometer unterhalb von Assisi, Hochgeladen von: Starlight - Wikimedia Commons
Die Portiuncula, die Kapelle Santa Maria degli Angeli drei Kilometer unterhalb von Assisi, Hochgeladen von: Starlight - Wikimedia Commons
Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,

dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.


Zurück



Kontakt


Heilig-Blut-Gemeinschaft e.V.
Bühl 1, 87480 Weitnau

Tel.: 08375/929820
E-Mail: info@heilig-blut.com

Spenden


Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unser Medienapostolat.

Spendenformular EU
Spendenformular Schweiz

Medien


zum Katalog St. Josefs-Versand ...
St. Josefs-Versand

Hier finden Sie unseren aktuellen Katalog ...

Rechtliches & Nützliches


Sitemap anrufen
Datenschutz
Impressum

Zurück zur Startseite!

© 2017 Heilig-Blut-Gemeinschaft e.V.
Alle Rechte vorbehalten . made by ...