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Der Rosenkranz

Der Rosenkranz - Entstehung


Der Rosenkranz darf wohl als das große Volksgebet der Westkirche angesehen werden. Manchmal wird er auch als Laienbrevier bezeichnet. Der Rosenkranz ist einzigartig in seiner Gestaltung. In ihm finden sich die wichtigsten Grundgebete des Glaubens. Das Glaubensbekenntnis mit seinen 12 Artikeln, welches in Verbindung steht mit der 12-Zahl der Apostel. Das Vater-Unser als jenes Gebet, das unser Herr Jesus Christus uns selbst gelehrt hat, als die Jünger ihn danach fragten, wie sie beten sollen. Das Ave Maria als jenes Gebet, welches den Gruß des Erzengels Gabriel an die Gottesmutter Maria wiedergibt und mit dem das Geheimnis der Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus angekündigt wird. Im Rosenkranz finden wir den Heiligen Geist, denn der Geist Gottes inspirierte die Worte, die der Erzengel der Jungfrau Maria sagte.

Der Rosenkranz ist das über alles geliebte und bevorzugte Gebet der Gottesmutter. Sie hat sich selbst in Fatima als die Königin des Rosenkranzes gezeigt und bei all ihren Erscheinungen bittet sie um dieses Gebet. Das Wort Rosenkranz selbst wird mit Rosengarten übersetzt. Die Gottesmutter aber wird als die mystische Rose in der Lauretanischen Litanei verehrt.

Der Rosenkranz ist ein Wiederholungsgebet. Die Wiederholung soll keine Eintönigkeit bewirken sondern Vertiefung dessen, was gebetet wird. Ein Eintauchen von der Zeit in die Ewigkeit. Im Rosenkranz werden die Geheimnisse der Menschwerdung, des Lebens, des bitteren Leidens und Sterbens und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus betrachtet. Es ist also ein christologisches Gebet. Auch die Sendung des Heiligen Geistes findet in der Betrachtung des Rosenkranzes ihren Platz. Durch den seligen Papst Johannes Paul II. sind fünf weitere Geheimnisse hinzugefügt worden. Das Verkünden des Reiches Gottes, das erste Wunder unseres Herrn Jesus Christus, das er auf die Fürsprache seiner Mutter hin wirkte, die Einsetzung der Heiligsten Eucharistie und seine Verklärung auf dem Berg Tabor sind Inhalt der Geheimnisse des lichtreichen Rosenkranzes.

Die glorreichen Geheimnisse werden am Sonntag und Mittwoch gebetet, am Montag und Samstag die freudenreichen Geheimnisse, am Dienstag und Freitag die schmerzhaften Geheimnisse, am Donnerstag jetzt neu die lichtreichen Geheimnisse.

In der Entwicklung des Rosenkranzes machten sich besonders der heilige Petrus Damiani und vor allem der heilige Dominikus verdient. Besonders der Dominikanerorden hat sich stets für die Verbreitung des Rosenkranzgebetes eingesetzt. Für jene Klosterleute, die nicht lesen oder schreiben konnten, gab es den Brauch, die 150 Psalmen zu ersetzen durch 150 „Ave Maria“. Dies wurde auch Marienpsalter genannt.

Bekannt wurde auch, dass sich der Trierer Kartäuser Dominikus von Preußen besonders verdient machte für die Formulierung der Geheimnisse des Rosenkranzes. Wobei Adolf von Essen die fünfzig Schlusssätze auf fünfzehn verkürzte.

Bekannt sind die Verheißungen des seligen Alanus de Rupe, die er von der Gottesmutter für das Beten des Rosenkranzes empfangen haben soll. Der Rosenkranz gilt als ein Gebet, das besonders in Zeiten der Verfolgung und der Verwirrung dazu beiträgt, den Glauben zu erhalten.

Viele Päpste haben sich besonders für das Beten des Rosenkranzes eingesetzt, so Papst Sixtus IV., der es ganz besonders empfohlen hat (Bulla „ea quae“ vom 9. Mai 1479). Außerdem ist bekannt, wie Leo XIII. jede nur erdenkliche Gelegenheit nutzte, den Rosenkranz, die Rosenkranzbruderschaft (Vereinigung von Gläubigen, die das Rosenkranzgebet besonders pflegen und verbreiten wollen) förderte.

Als besonders bedeutend in der Geschichte des Rosenkranzes gilt das Ereignis vom 7. Oktober 1521, die Seeschlacht von Lepanto. Unter Juan von Österreich besiegte die katholische Streitmacht die türkische Mittelmeerflotte. Als entscheidend für den Sieg galt das inständige Beten des Rosenkranzes, der diesem Sieg vorausging. 1573 wurde das Rosenkranzfest von Gregor XIII. gestiftet (Gedenktag unserer Lieben Frau vom Sieg). Am 5. August 1716 wurde dieses Fest auf die ganze Kirche ausgedehnt durch Papst Clemens XI. Die endgültige Form erhielt das Fest durch den heiligen Papst Pius X., der den Namen „Gedenktag der Allerseligsten Jungfrau Maria vom Rosenkranz“ festlegte und mit dem Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Sieg vereinte auf den 7. Oktober.

Der Oktober gilt traditionell als Rosenkranzmonat. Dies wurde von Papst Leo XIII. im Jahr 1884 eingeführt. Ein interessanter Artikel über den Rosenkranz findet sich in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia unter dem Namen Rosenkranz.

In der Zwischenzeit gibt es auch verschiedene Ansätze, die gesundheitliche Wirkung des Rosenkranzgebetes, die sehr positiv ist, zu empfehlen. Gläubige Katholiken beten natürlich den Rosenkranz zunächst aus Gründen der Vertiefung des Glaubens und der Liebe und Verehrung zur Gottesmutter Maria, wobei die gesundheitlichen Vorteile dankbar mit angenommen werden, besonders von Menschen, die viel Stress im beruflichen Alltag haben und für die der Rosenkranz eine wertvolle Vertiefung des Glaubens ist, aber auch eine Hilfe, um Kraft zu haben für das Gebet.

Foto des seligen Bartolo Longo (1841-1926), um 1900, Wikimedia Commons
Foto des seligen Bartolo Longo (1841-1926), um 1900, Wikimedia Commons

Bartolo Longo


In der Internet-Enzyklopädie Kathpedia lesen wir:

"Bartolo Longo (*10. Februar 1841 in Latiano in Süditalien † 5. October 1926 ) ist ein Seliger der Katholischen Kirche. Er war ein Rechtsanwalt und Tertiar des heiligen Dominikus. Bartolo Longo ist der zweite Begründer der Stadt Pompeji. Er wird Apostel des Rosenkranzes genannt. Papst Johannes Paul II. spricht ihn 1980 selig und nennt ihn mehrmals im Schreiben Rosarium virginis mariae.
Um sich von den damals herrschenden politischen Unruhen, die sich beträchtlich auf die Universität von Neapel auswirkten, fernzuhalten, ging er nach Abschluß seines Literatur- und Philosophiestudiums nach Lecce, um dort das Jurastudium im Privatunterricht zu beginnen. Nach der Vereinigung des Königreiches Neapel mit Italien galt allgemein das Schulgesetz von »Casati«, wonach privat erworbene Studientitel nicht anerkannt wurden. Dem jungen Studenten blieb somit keine andere Wahl, als an die Universität von Neapel zu gehen. Der antiklerikale Geist, der damals an der Hochschule zu spüren war, übertrug sich auch auf den jungen Longo, der, geplagt von vielen Zweifeln über den wahren Wert des Glaubens, eine schwere Zeit durchlebte.

Am 12. Dezember 1864 poromovierte er in Rechtswissenschaft und kehrte vorerst zu seiner Familie zurück. Vorrangig widmete er sich nun den verschiedenen Werken der Nächstenliebe. Nachdem er zweimal eine Eheschließung ablehnte, hatte er eine Begegnung mit einer Frau, die sein weiteres Leben bestimmte. Es war Gräfin Marianna De Fusco, eine begüterte Adelige mit Grundstücksbesitz in Pompeji, mit der ihn sein ganzes Leben lang eine enge Freundschaft verband. Als ihr Güterverwalter besuchte er oft das Tal von Pompeji und begann bald mit der einfachen Katechese für die Bauern. Vor einem Ölgemälde mit der Darstellung der Gottesmutter vom Rosenkranz, das er von einer frommen Ordensfrau zum Geschenk erhielt, betete er den Rosenkranz. Der Andrang der Gläubigen, die dieses Bild verehrten, war so stark, dass bald der Bau einer großen Kirche erforderlich wurde, um genügend Raum zu schaffen für die Betenden. Auf Rat des Bischofs von Nola, zu dessen Diözese das Gebiet gehörte, konnte am 9. Mai 1876 der Grundstein für die Wallfahrtskirche von Pompeji gelegt werden. Weltweit ist heute dieses Heiligtum bekannt und unzählige Wunder haben sich auf Fürsprache der Gottesmutter von Pompeji ereignet.

Grab des seligen Bartolo Longo in der Krypta der Basilika der Jungfrau des Rosenkranzes in Pompei, Foto: JelloSheriffBob, Wikimedia Commons
Grab des seligen Bartolo Longo in der Krypta der Basilika der Jungfrau des Rosenkranzes in Pompei, Foto: JelloSheriffBob, Wikimedia Commons
Außer diesem großartigen Werk schuf Longo ein Waisenhaus für Mädchen, dessen Leitung er der von ihm gegründeten Schwesternkongregation der Töchter des heiligen Rosenkranzes von Pompeji anvertraute, und ein Institut für die Kinder von Strafgefangenen. Im Jahre 1893 übergab er Papst Leo XIII. das Sanktuarium mit all den dazugehörenden Werken. Im Alter von 85 Jahren starb Bartolo Longo. Sein Grab befindet sich in der Basilika von Pompeji. Papst Johannes Paul II. sprach den »Apostel des Rosenkranzes« am 26. Oktober 1980 selig.


Wie Bartolo Longo den Rosenkranz sieht

Mit seinem ganzen Werk, und vor allem durch die »Fünfzehn Samstage«, hat Bartolo Longo das christozentrische und betrachtende Wesen des Rosenkranzes herausgearbeitet, wobei er besondere Ermutigung und Unterstützung durch Leo XIII., den »Papst des Rosenkranzes«, fand.
"Wie zwei Freunde, die sich öfters besuchen, sich in ihren Gewohnheiten anzugleichen pflegen, so können auch wir, die wir in familiärer Vertrautheit mit Jesus und der Jungfrau in der Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse sprechen und gemeinsam ein und dasselbe Leben in der Kommunion vollziehen, ihnen gleich werden, soweit dies unsere Begrenztheit erlaubt: Von diesen höchsten Beispielen können wir das demütige, arme, verborgene, geduldige und vollkommene Leben erlernen." Der selige Bartolo Longo sah im Rosenkranz auch eine ,,Kette“, die uns an Gott bindet."

Entnommen aus: www.kathpedia.de – Bartolo Longo
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