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Ikone des Barmherzigen Jesus - Ausschnitt, gemalt von Alfred Rebhan aus Teuschnitz
Ikone des Barmherzigen Jesus - Ausschnitt, gemalt von Alfred Rebhan aus Teuschnitz

Barmherziger Jesus - Ausschnitt - Entstehung


Die Ikone des Barmherzigen Jesus wurde anhand der Angaben des Tagebuches der heiligen Faustyna Kowalska vom Ikonenmaler Alfred Rebhan aus Teuschnitz gemalt.

Die Verehrung der Göttlichen Barmherzigkeit hat in den orientalischen Riten eine tiefe Verwurzelung und große Tradition seit dem Beginn. In der byzantinischen Liturgie wird weit über 60 Mal das „Kyrie Eleison“ gebetet. Christus wird als der „Allerbarmer“ angerufen. Auch finden sich in vielen Griechisch-Katholischen Kirchen in der Ukraine Ikonen und Bilder des Barmherzigen Jesus. Das Motiv von Christus als dem göttlichen Allerbarmer ist tief in der byzantinischen Theologie und Frömmigkeit verwurzelt. Pater Dr. Seraphim Michalenko, der Vizepostulator im Heiligsprechungsprozess der heiligen Faustyna, hat in seiner Studie „A Contribution to the discussion on the Feast of The Divine Mercy“ (Stackpole, Robert, Divine Mercy, The Heart of the Gospel, John Paul II., Institute of Divine Mercy, Stockbridge, Massachusetts 01263, 1999, Studie von Pater Seraphim Michalenko M.I.C., Seite 117-133) nachgewiesen, dass das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit ostkirchliche Wurzeln hat. Er weist hin auf die Bedeutung des „8. Tages nach Ostern“ nach Gregor von Nyssa (Anti-Pascha und Thomas-Sonntag).
Am Thomas-Sonntag steht der liturgische Hymnus in enger Verbindung zur Göttlichen Barmherzigkeit. So lautet das Troparion im 7. Ton:
„Das Grab war versiegelt, doch Du unser Leben kamst aus dem Grabe hervor, Christus, Du unser Gott. Die Türen waren verschlossen, und doch erschienst Du den Jüngern, Du aller Auferstehung. Durch ihre Fürbitte erneuerst Du in uns den Geist, nach Deinem großen Erbarmen“ (Apostolos, Hrsg. Kunzler-Thiermeyer, Paderborn 2005, Seite 37).
Gregor von Nazianz schreibt in seiner Abhandlung viel über die „Theologie des 8. Tages nach Ostern“ für das Ewige Leben und Gregor von Nyssa führt aus, dass der 8. Tag nach Ostern eine Bedeutung für die Wiederkunft Christi hat. Zudem wird am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit im byzantinischen Ritus genau das gleiche Evangelium (Thomas-Sonntag) verkündet wie im lateinischen Ritus.

Der Rosenkranz bedeutet für die Ostkirchen keine Entfremdung von ihrer eigenen Tradition; er ist zutiefst verbunden mit dem immerwährenden Jesusgebet. Darum verbindet der Rosenkranz „Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit“ die Kirchen des Ostens und des Westens. Am Schluss des Rosenkranzes wird das „Trishagion“ gebetet, eines der Gebete der byzantinischen Liturgie und des Stundengebets, Teile des Rosenkranzes selbst haben große Ähnlichkeit mit dem Jesusgebet. Jetzt dürfen wir darum beten dass in den orientalischen Riten, die schon immer dem Mysterium der Barmherzigkeit Gottes auf besondere Weise verbunden waren, sich auch ein Platz findet für die Einführung des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit und den Formen der Andacht zum Barmherzigen Jesus, die der Tradition und dem Erbe des byzantinischen Ritus entsprechen.

Bei der Einführung des Festes der Barmherzigkeit Gottes (30. April 2000) sagte der selige Papst Johannes Paul II.: „Daher ist es wichtig, dass wir am heutigen 2. Sonntag in der Osterzeit, der von nun an in der ganzen Kirche den Namen ‚Barmherzigkeits-Sonntag‘ haben wird, die Botschaft des Wortes Gottes in ihrer Gesamtheit erfassen.“
Das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit wäre wohl nicht eingeführt worden, wenn Papst Johannes Paul II. dessen Bedeutung für das Seelenheil der Gläubigen und die Größe der Gnadenerweise, die den Verehrern der Göttlichen Barmherzigkeit zuteilwerden, nicht erkannt hätte, sah er doch darin eine „wesentliche Aufgabe“ seine Pontifikates.

Die heilige Faustyna schreibt in ihrem Tagebuch, dass Christus ihr sagte: „Ich wünsche, dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder.“ (Tagebuch Nr. 699)

So ist also das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit für alle Katholiken und alle Riten, die der katholischen Universalkirche angehören, gedacht. Jeder ist dazu aufgerufen, in der entsprechenden Tradition und dem entsprechenden Ritus die Botschaft der heiligen Faustyna Kowalska umzusetzen, in Gehorsam gegenüber den Bischöfen des jeweiligen Ritus und dem Heiligen Vater gegenüber.

Beten wir dafür, dass das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit Aufnahme findet in den Kalender der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und aller Katholischer Ostkirchen.

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